Teilnehmerrekord bei der LSJ-Skifreizeit

Vom 01. bis zum 08. Januar fand zum wiederholten Male die LSJ-Skifreizeit statt. In diesem Jahr ging es mit einem Teilnehmerrekord von 24 Mitgliedern der Luftsportjugend NRW erneut in das Tiroler Zillertal in Österreich. Die hauptsächlich aus Segelfliegern bestehende Gruppe kam aus ganz NRW verteilt. Genauso unterschiedlich wie die Teilnehmer, waren auch die Fähigkeiten im Skifahren – vom blutigen Anfänger bis zum regelmäßigen Skifahrer war alles dabei. Am Neujahrssonntag ging es – mehr oder weniger fit – ab Essen Hauptbahnhof los in Richtung Schnee. Am nächsten Morgen angekommen wurden wir zunächst von den nichtvorhandenen Organisationsfähigkeiten unseres Hauswirtes überrascht: Es waren zu wenig Zimmer da. Nachdem wir das Problem mehr oder weniger geklärt haben, ging es direkt zum Skiverleih nebenan: Ein Großteil von uns benötigte noch Skier, Snowboards oder Helme. Anschließend brachte uns der Skibus direkt zur Talstation und nachdem wir unsere Skipässe empfangen haben wurden die Zillertaler Pisten unsicher gemacht. Da wir immer noch etwas angeschlagen von der Busfahrt waren, wurde allerdings schon nach einigen Stunden die Rückfahrt zum Gasthaus angetreten, um uns von den „Fähigkeiten“ des Wirtes zu überzeugen: Der Protest scheint angekommen zu sein und die Zimmer vermehrten sich plötzlich.

Per Bus oder Bahn im Skigebiet angekommen kämpften wir uns die folgenden Tage durch die verschiedenen Skigebiete Mayrhofen, Kaltenbach und natürlich die Zillertalarena. In den Mittagspausen trafen wir uns meistens wieder alle zusammen auf einer der vielen Almen, um auch in manchen Fällen die Gruppen neu aufzuteilen. Und so verlief ein langer Skitag in der Regel bis sechzehn Uhr in einen der hochgelegenen Skigebiete. Hatte man dann das Tal nun endlich erfolgreich erreicht, die einen per Ski, die anderen dann doch erschöpft mit der Gondel, hieß es dann „APRÈS-SKI“. Anschließend ging es für den ein oder anderen zum Entspannen dann noch in die nahegelegene Therme.

Die Abende wurden meist in einer großen geselligen Runde zum Ausklang gebracht, bevor früh morgens wieder der Wecker klingelte und es wieder auf die Piste ging. An einem Tag machte uns allerdings das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass wir weitab von unserem Startpunkt auf Grund geschlossener Skigebiete und Lifte mit dem Bus stundenlange Rückwege in Kauf nehmen mussten – es tat dem Spaß aber keinen Abbruch. Auch die Ausfälle hielten sich in Grenzen: Maik erkundete die Fähigkeiten der Bergrettung, als er vom Ziehweg abgekommen ist und aus eigener Kraft nicht wieder hinaufgelangen konnte und Reinhard wollte unbedingt Ski-Doo fahren – sein Wunsch wurde nach drei Tagen leider ebenfalls erfüllt, da sein Kreuzband nachgegeben hat.
Am letzten Tag klingelte bereits um sechs Uhr in der Früh der Wecker, da die Abreise bevorstand. Der Bus traf verkehrsbedingt allerdings erst gegen zehn Uhr ein. Damit noch nicht genug, haben wir nach sechs Stunden Fahrzeit erst München erreicht – Rückreiseverkehr! Die Reise dauerte noch bis spät in die Nacht, bis alle wieder zu Hause eingetroffen waren. Alles in Allem erneut eine gelungene Skifreizeit. Wir freuen uns auf den nächsten Winter!

Hendrik Jaeschke

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