Oberhausener Pfingstwettbewerbe auf der Wasserkuppe

VON EVELYN HÖFS

Zu Pfingsten trafen sich auf der Wasserkuppe Modellflieger mit ihren magnetgesteuerten, freifliegenden Modellflugzeugen zum 63. und 64. F1E Wettbewerb des Flugsportvereins Oberhausen e.V. Der Verein führt F1E Wettbewerbe seit über 50 Jahren durch.


Die Wasserkuppe ist wegen der wechselnden Hangneigungen und der großen Waldbestände ein modellfliegerisch anspruchsvolles Gelände, in dem Modellverluste nur durch intensive Nachsuche und kameradschaftliche Hilfe in vertretbarem Rahmen zu halten sind. Die Wettbewerbsleitung legte unter Beachtung der BEMOD vor jedem Durchgang Maximalflugzeit, Durchgangsdauer und Durchgangsbeginn fest. Da das Gelände nicht mit Kraftfahrzeugen befahren werden darf, fordert der Wettbewerb von den Teilnehmern einen nicht zu unterschätzenden körperlichen Einsatz. Der Wettergott meinte es gut und sandte uns nur geringe Bewölkung und 2-5 m/s Wind aus östlichen Richtungen. An beiden Wettbewerben konnten die Teilnehmer in Absprache mit Gleitschirm- und Segelfliegern vom Südhang unterhalb der Radarkuppel ihre Modelle starten. Am Pfingstsamstag kämpften 9 Senioren und 1 Jugendlicher um Sieg und Platz. Die beiden ersten Plätze belegten Daniela und Paul Seren. Johannes Semmler, einziger Jugendlicher, belegte bei seinem ersten Wettbewerb auf der Wasserkuppe den 7. Platz. Karl-Heinz Ritterbusch errang im Stechen vor Friedhelm Mehr mit 870 Sekunden den 1.Platz. Ihnen folgte bei seinem ersten Wettbewerb auf der Wasserkuppe mit 779 Sekunden der Jugendliche Conner Karos. Janos Semmler (Jgd.) erreichte Platz 9.

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