Gleitschirmfliegen: Groundhandling

Von Markus Scheid

Das soll Luftsport sein? Da hüpfen und rennen Erwachsene ausgelassen wie die jungen Pferde über eine Wiese und versuchen dabei, ein großes Stück, das mit vielen Leinen verbunden ist, über ihren Köpfen zu halten. Das ist allerdings Luftsport. Gleitschirmfliegen um genau zu sein. Und was die jungen Gleitschirm-Pferde auf der Wiese treiben nennt sich Groundhandling.

Mit diesen Übungen am Boden verfeinern die Piloten ihre eigenen Fähigkeit und erarbeiten sich das nötige Feingefühl, um sicher mit einem Gleitschirm zu fliegen. Da sie dabei aber den Boden unter den Füßen nicht verlieren, ist das Ganze nahezu gefahrlos. Eine solche Übungsmöglichkeit gibt es in keiner anderen Luftsportart.

In Neuwied-Rodenbach hat der Drachen- und Gleitschirmfliegerclub Siebengebirge einen niedrigen Hang zugelassen der als Übungsgelände dient. Die Bedingungen dort sind so ideal, dass dort auch Flugschulen neue Piloten ausbilden. Wenn der Wind die richtige Richtung und die richtige Stärke hat, sind in Rodenbach sogar kurze „Hüpfer“ möglich. Da entdecken dann auch gestandene Piloten ihren Spieltrieb wieder.

Mit Übungen am Boden verfeinern die Piloten ihre Fähigkeit…

… und erarbeiten sich das nötige Feingefühl, um sicher mit einem Gleitschirm zu fliegen.

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