47. Internationaler Eifelpokal 2016

Ausgeschrieben ist der Weltcupwettbewerb für Freiflugmodelle der Klasse F1A, F1B, F1C, und F1Q. F1A Segler werden mit einer 50m langen Hochstartleine in die Höhe geschleppt. F1B sind Gummimotormodelle, die einen 30g wiegenden Gummi zum Start benutzen.In den F1C Modellen werkelt ein 2,5 ccm Motor und die Q Modellen haben einen Elektroantrieb.

Der schöne Modellflugplatz des LSC Zülpich ist seit vielen Jahren ein Magnet für die Freiflug Freunde. So sind wieder viele Piloten aus dem europäischen Raum, wie auch Nordamerika an den Start gegangen. Viele kamen direkt von der Europameisterschaft aus Serbien, die schon bei großer Hitze geflogen wurde. Aber diesmal hatten auch wir in der Voreifel 33*C. Das machte doch vielen Piloten schwer zu schaffen. Auch die ständig drehende Windrichtung tat ihr übriges, da die Startstellen dadurch dem Gelände angepasst werden mussten. Die Entfernung zum Rückholen der Modelle war, auf Grund von nicht all zu starkem Wind, noch gut vertretbar.

Viele waren schon am Mittwoch auf dem Gelände, da es einen großen Platz für Camper bereit stellte.
So nutzten sie den Donnerstag für ein ausgiebiges Training. Freitag starteten traditionell die Motorklassen mit insgesamt 46 Piloten. Nach fünf geflogenen Runden standen 13 Piloten im Flyoff.

Dies wurde dann gegen Abend geflogen um den Thermikeinfluss möglichst auszuschließen. So siegte dann Bernd Silz (RP) mit 316 Sekunden vor Michael Seifert (NW) 314 Sec. und Stepan Stefanchuk Ukraine mit 294 Sec. In der Klasse F1C siegte Michael Sondhauß (SN) vor Sigurt Seydel (NW) und Yaroslav Vasilyev Weissrussland. Dietrich Sauter (BW) konnte sich in der Siegerliste F1Q ganz oben eintragen, gefolgt von Ron Assmuß (SN) und Matthias Tietz ebenfalls aus Sachsen.

Samstag dann der F1A Tag. Auch hier wieder hochsommerliche Temperaturen. Für die Piloten kein leichtes Unterfangen. Mit dem Modell an der Leine auf Thermiksuche. Die Ablösungen kamen nicht so häufig, lagen doch die Auslösetemperaturen deutlich höher. Leider konnten wir das Gelände nur eingeschränkt nutzen, da ein Grundeigentümer uns arg in die Schranken gewiesen hatte.

Hatten wir viele Jahre schon die Brachstreifen zwischen den Äckern zum Parken genutzt, so waren es jetzt Ökologische Ausgleichsflächen, die wir nicht hätten betreten dürfen. So wurde dann schon nach vier Runden der Segler Wettbewerb beendet. Von den 50 gestarteten Piloten erreichten dann 22 das Flyoff. Hier wurden sieben Minuten Höchstflugzeit festgelegt. Das schafften fünf Piloten. Ein zweites Flyoff wurde dann auf Grund der hereinbrechenden Dunkelheit auf Sonntag früh um 7:00 Uhr mit zehn Minuten Maximalzeit verschoben.

Hier siegte dann Antoon van Eldick Niederlande mit 392 Sec. vor Thomas Weimer (BB) 353 Sec. und Bertrand Pouzet Frankreich mit 337 Sec.
In der großen Hoffnung, das der Grundeigentümer uns 2017 wieder sein Einverständnis gibt, sehen wir uns zum 48.Eifelpokal wieder. Wir wollen doch auch alle den 50. Jubiläumspokal 2019 fliegen.

Text: Bernd Hönig, F1 Referent
Foto: Georg Reich
weitere Bilder vom Eifelpokal finden sie hier

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