Siegesfeier auf dem Verbandsstartplatz in Gladbeck

Empfang 2

Am vergangenen Donnerstag empfingen rund 130 Luftsportler, Familie und Freunde die Gewinner des härtesten Ballonrennen der Welt, Wilhelm Eimers und Matthias Zenge auf dem Verbandsstartplatz in Gladbeck.

Nach einem spannenden Wettkampf waren diese am Montag der letzten Woche südlich Syrakus auf SLeistungenizilien, Italien mit ihrem Gasballon gelandet und hatten mit 1.410,64 km die Weltmeisterschaft im „Long Distance Gasballooning“ gewonnen.
Unter den Gästen waren auch Vertreter anderer Luftsportarten, sowie langjährige Wegbegleiter von Wilhelm und Matthias. Bei einem Gläschen Sekt und einem kleinen Snack wurden die ersten Videos von der 61h langen Fahrt gezeigt. Immerhin sind 1.100km Fahrtstrecke über das Mittelmeer nicht alltäglich. Zudem waren alle gespannt auf die Landevideos der zügigen, aber sicheren Landung.
Für Deutschland ist 2014 das erfolgreichste Jahr in der 108 jährigen Geschichte des Gordon Bennett Rennens. Denn mit Dr. Heinz-Otto Lausch und Dr. Marion Lausch vom Ballonclub Mülheim e.V. wurde das Treppchen gleich zweimal bestiegen. Mit 1.383,77km Luftlinie zwischen Vichy und Sizilien brachten Sie es auf einen sehr guten dritten Platz.

 

Siegerehrung mit BEPiloten

NRW belegt auch den 3. Platz der Gasballon-WM

Nach fast 60 Std Fahrt und fast 1400 km Luftlinie belegte Marion und Heinz-Otto Lausch des BC Mülheim a.d. Ruhr 1979 e.V. einen hervorragenden dritten Platz bei der Gasballon-WM.

image[2] In Vichy / Frankreich startete das Rennen am 29.08. um Mitternacht. Nach 24 Stunden ging es bei Marseille für viele Teilnehmer über dem Mittelmeer Richtung Korsika oder Sardinien.
Nach weiteren 24 Std. über dem Mittelmeer wurde von vier Ballonen Sardinien erreicht. Von dort aus konnte dann Kurs auf Tunesien genommen werden, um weiter südlich zu gelangen. In der Nacht ging es nach einer Winddrehung Richtung Sizilien. Dort fand um die Mittagszeit der Showdown der vier Ballonen aus Frankreich und Deutschland statt. Nachdem Frankreich 2 gelandet war, war der 3. Platz für den Mülheimer Ballon sicher.
Trotz 60 km/h Wind und Böen konnte eine sportliche Landung in einem Olivenhain auf Sizilien vor einem militärischem Sperrgebiet gemacht werden.
Damit war der Weg für Frankreich1 und Deutschland1 frei. Deutschland1 mit dem Duisburger Wilhelm Eimers und Matthias Zenge wurden mit einem knappen Vorsprung Weltmeister.

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Willi Eimers und Matthias Zenge gewinnen das härteste Ballonrennen der Welt

Am vergangenen Samstag (30.08.2014) startete in Vichy / Frankreich der „58. Coupe Aéronautique Gordon Bennett“, das härteste Ballonrennen der Welt.

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Wilheim Eimers und Matthias Zenge kurz nach der Landung.

Der Wettbewerb wird von der Weltluftsportorganisation FAI als Gasballon Weltmeisterschaft im Weitfahren ausgetragen und ist eine der imposantesten Luftsportveranstaltungen. Gestartet wird mit Gasballonen, dessen Traggas Wasserstoff ist. Diese Ballone können bis zu vier Tage und Nächte ununterbrochen in der Luft bleiben und nur mit den Windrichtungen in verschiedenen Höhenlagen begrenzt gesteuert werden. Das Team mit der größten direkten Distanz zum Startort gewinnt.

Gestartet wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag zu den Klängen der Nationalhymnen auf der Pferderennbahn in Vichy / Frankreich. Insgesamt fuhren 17 Teilnehmer aus acht Nationen bei sehr langsamen Winden von dort aus in Richtung 11 Teilnehmer, darunter auch Deutschland 1 mit Wilhelm Eimers (64) aus Duisburg und Co-Pilot Matthias Zenge (51) aus Niederdorla in Thüringen entschieden sich für eine Weiterfahrt über das Mittelmeer in Richtung Sardinien. Ausführliche Wetter- und Strategieberechnungen sollten es den Piloten möglich machen, dass die Gasballone nach einer Fahrtzeit von ca. 45 Stunden Sardinien erreichen. Im Laufe der anfänglichen Überwasserung des Mittelmeeres stellte sich jedoch raus, dass auch Sizilien zu erreichen ist und somit eine weitere Entfernung zum Startort in Frankreich möglich sein würde. Das dritte deutsche Team entschied sich auf Korsika zu landen, zwei weitere Teams (USA 2 und ESP 1) landeten auf. Einige weitere Teams entschieden sich für die Überfahrt von Korsika, um im Verlauf der dritten Nacht von Sonntag zu Montag auf italienischem Festland zu landen.

Die verbliebenen vier Gasballonmannschaften, darunter auch Eimers und Zenge fuhren nun Kopf an Kopf mit den Mitstreitern von Deutschland 2, Frankreich 1 und 2 in einem Bogen südlich um Sardinien, um nördlich der tunesischen Küste mit den Winden aus West nach Sizilien zu kommen. Fast zeitgleich erreichten die vier Teams das sizilianische Festland. Kopf an Kopf kämpften sich alle vier Mannschaften in Richtung des östlichen Inselteiles vor. Frankreich 2 entschied sich für eine sichere Landung in der nicht so windigen Inselmittel. Deutschland 2 fuhr noch einige Kilometer weiter und sicherte sich so nach einer schweren aber sicheren Landung vor einem Sperrgebiet den dritten Platz auf dem Treppchen. Eimers und Zenge mussten nun gegen Ihren härtesten Konkurrenten bei der Weltmeisterschaft kämpfen. Die Franzosen Vincent Leys und Christopher Houver hatten bereits im Vorjahr das Team Eimers / Zenge bei einem Showdown in Portugal nach über 70 Stunden Fahrtzeit in der Luft überholt und somit den Titel nach Frankreich geholt.

Letztendlich hielten Eimers, der als erfahrenster Gasballonfahrer der Welt gilt, mit seinem Co-Piloten Zenge den Gasballon bis zum letzten Augenblick in über 2.800 Metern und nutzen so die Windströmung aus, um den letzten Zipfel südlich von Syrakus auf Sizilien zu erreichen. Nach 1.409 km konnten die deutschen Piloten das französische Team noch aus der Luft landen sehen und entschieden sich somit auch zur sofortigen Landung. Nach 60 Stunden und 30 Minuten Fahrtzeit und 1.410,64 km haben es die Piloten Eimers und Zenge nach 14 Jahren wieder geschafft die Weltmeisterschaft und somit das härteste Ballonrennen der Welt zu gewinnen. 2016 findet das prestigeträchtigste Rennen des Ballonsports dann im Land des Gewinners und demnach in Deutschland statt.

Das Ballonrennen konnte per Satelliten Live Übertragung der Positionen im Internet verfolgt werden. Ein Großteil der Luftsportler auf der ganzen Welt hat es verfolgt und mitgefiebert. Die Teams befinden sich nun auf der Rückfahrt. Deutschland 1 wird am Donnerstag um 19:30 Uhr auf dem Verbandsstartplatz in Gladbeck empfangen.

Coupe Aéronautique Gordon Bennett:

Hierbei handelt es sich um die älteste Ballonsportveranstaltung, initiiert 1906 von dem Zeitungsverleger des New York Harald, James Gordon Bennett. Je Nation werden bis zu drei Teilnehmer zugelassen, dessen Aufgabe es ist die größtmögliche Distanz ab einem gemeinsamen Startort zurück zu legen. Der Gewinner hat das Recht, das Rennen zwei Jahre später in seinem Land starten zu lassen.

Zu den Personen:
Wilhelm Eimers, 64, Elektrotechniker
aus Duisburg – Baerl
Lizenz seit 1979, 1075 Gasballonfahrten, 1.400 Heißluftballonfahrten, total: 8.500 Flugstunden
längste Fahrt: 92:11 Minuten (Weltrekord)
höchste Fahrt: 7.455 Meter
weiteste Fahrt: 2582,5 km
Weltrekordhalter AA-02 (Dauer 23:18 h)
Weltrekordhalter AA-07 (Dauer 92:11 h)
Deutscher Rekordinhaber in der Ballonklasse AA-02, AA-03, AA-06, AA-07

Matthias Zenge, 51, Handwerksmeister
aus Niederdorla in Thüringen
Lizenz seit 2004
80 Gasballonfahrten, 800 Heißluftballonfahrten
längste Fahrt: 66 Stunden

Internet:
Teamseite: www.facebook.com/eimerszenge.com
Teamseite: www.gordonbennett.org
Startplatz: www.ballon.org
Offizielle Seite: www.gordonbennett2014.org

Foto- und Videomaterial:
Zu der Fahrt existieren HD Aufnahmen aus dem Korb. Das Material befindet sich noch auf der Rückreise und kann ab Donnerstag, 04.09.2014 zu Verfügung gestellt. Für Interviewanfragen stehen Ihnen die Piloten ab dem 08.09.2014 nach der Siegerehrung sehr gerne zu Verfügung. Jedoch auch zuvor per Telefon, sofern gewünscht.

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Team Deutschland 1 mit vier Kilometern Vorsprung zum Gewinn.

Präsidium amtlich bestätigt

Die Wahlen zum Präsidium sind seit dem 15.03. gelaufen – nun hat auch das Vereinsregister Duisburg die Eintragung in das Vereinsregister vollzogen. Verhindert wurde dies bis vor kurzem durch einen von der Segelfluggruppe Telgte unter dessen Vorsitzenden Detlev Dierkes erhobenen Antrag auf Bestellung eines Notvorstandes. Man war in Telgte der Meinung, dass die Wahlen nicht satzungsgemäß vonstatten gegangen seien. Das Vereinsregister hat nun klargestellt, dass die Wahlen zum Präsidium satzungskonform waren und deshalb die Eintragung des neuen Präsidiums in das Vereinsregister vollzogen. Die Segelfluggrupe Telgte verzichtete nach unseren Informationen auf eine förmliche Entscheidung des Registergerichts.

Redaktions-Workshop Luftsportmagazin

Den teilnehmenden Sportfachgruppen- und Gremienvertretern ist es im gestrigen Workshop gelungen, den Grundstein der künftigen Redaktionsstruktur zu legen.

Die Workshop-Teilnehmer/innen entwickelten einen inhaltlichen und zeitlichen Fahrplan. Viele Anregungen, Hinweise und Grundsätzlichkeiten bezüglich Inhalte, Layout und Struktur des Magazins wurden analysiert. Eine Checkliste wird nun weiter erarbeitet, die dem neuen Redaktionsteam eine Arbeitsgrundlage bietet.  Unter anderem werden sich auch Struktur und Layout unseres Magazins, nicht grundlegend, jedoch im Detail ändern. Im August wird das neue Redaktionsteam auf seiner ersten Sitzung in Duisburg die Ergebnisse präsentieren. Auch die nicht anwesenden Sportfachruppen- und Gremienverteter haben im Vorfeld des Workshops  betont, dass sie die Wiederbelebung des Redaktionsteams begrüßen, und ebenso ihre Bereitschaft erklärt, aktiv mitzuwirken.

erster Redaktionworkshop Luftsportmagazin

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