63. Luftsporttag

Sportler des Jahres: Max Finke

Sportler des Jahres: Max Finke

Am 24.11.2013 lud der Aeroclub NRW zum Luftsporttag in die Kamener Stadthalle ein. Gastgeber waren erneut die Segelflugfreunde Kamen/Dortmund.

Nach der Mittagspause begann der allgemeine Teil des Tages. Unter den Ehrengästen begrüßte Präsident Stefan Klett den stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kamen, Manfred Wiedemann.

Sporter des Jahres: Henrik Vogler

Sporter des Jahres: Henrik Vogler

Für herausragende sportliche Leistungen wurden die Modellflieger Max Fincke und Henrik Vogler, die beiden Segelflugweltmeisterinnen Christine Grote und Sue Kusssbach sowie Segelkunstflieger Eugen Schaal mit der Ehrung „Sportler des Jahres“ versehen.

Sportler des Jahres: Sue Kussbach und Eugen Schall

Sportler des Jahres: Sue Kussbach und Eugen Schaal

Für seine Verdienste für den Luftsport wurde Friedhelm Posner mit der Goldenen Plakette ausgezeichnet.

Goldene Plakete: Friedhelm Posner

Goldene Plakete: Friedhelm Posner

Die zweithöchste Auszeichnung des Aeroclub NRW, die Silberne Ehrennadel, wurde an Joachim Schlacht verliehen.

Silberne Ehrennadel: Achim Schlacht

Silberne Ehrennadel: Achim Schlacht

Bei den anschließenden Wahlen zum Präsidium konnte Dr.Charly Lerch die Mehrheit der notwendigen Stimmen erreichen und ist damit neuer Vizepräsident des Aeroclubs NRW.

Weitere inhaltliche Themen wurden nach turbulenter Diskussion mit großer Mehrheit auf einen außerordentlichen Verbandstag bis spätestens 15.03.2014 verschoben.

Präsidium: S. Klett, H. Stadermann, S. Kussbach und H.D. Lersch

Präsidium: S. Klett, H. Stadermann, S. Kussbach und Charly Lerch

DM in Bad Saulgau der Fallschirmsportler in den Formations- und artistischen Disziplinen

Pressemitteilung vom Fallschirmclub Remscheid e.V.

FSC-Remscheid bei den Deutschen Meisterschaften einmal mehr erfolgreich!

Bei den am Sonntag, den 08. September in Bad Saulgau zu Ende gegangenen Deutschen Meisterschaften im Fallschirmspringen, war der FSC-Remscheid einmal mehr äußert erfolgreich. Nach dem langjährigen Engagement im Freifallformationsspringen hatte FSC-Präsident Klaus Mathies für den diesjährigen Wettbewerb seinen Focus erstmals auf die Disziplin des Fallschirmformationsspringens gerichtet.

Bei dieser Disziplin werden nach dem Absprung aus dem Flugzeug sofort die Fallschirme geöffnet und die Springer bilden ihre Formationen nicht im freien Fall, sondern mit ihren geöffneten Sportgeräten.

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In der sogenannten 2er-Rotation gewann die Mannschaft „Airstrike Remscheid“ bestehen aus Roman Rück, Moritz Friess und Videomann Florian Waitzinger die Goldmedaille mit einem überragenden Ergebnis. Nach 8 Runden hatten sie sage und schreibe dreimal soviele Formationen gebildet, wie die zweitplatzierte Mannschaft. Auch die 4er-Rotation wurde von FSC-Springern dominiert. Das Team „Airstep Remscheid“, bestehend aus Tom Brand, Thomas Rohde-Seelbinder, Roman Rück, Moritz Friess und Videomann Peter Wohlers wurde Deutscher Meister 2013.

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Nachdem der direkte Konkurrent im Laufe des Wettbewerbs ausfiel sprangen sie eigentlich nur noch gegen sich selbst. Ihr Ergebnis musste sich daher in erster Linie am Meister des Vorjahres messen lassen – welches sie deutlich übertrafen. Damit stellt der FSC die neue Nationalmannschaft und ist für die nächsten Weltmeisterschaften qualifiziert. Zu guter Letzt wurde auch die 2er-Sequenz von Mitgliedern der 4er-Mannschaft (Team „Airstep“) deutlich gewonnen. Dabei stellten sie gleich dreimal den Deutschen Rekord (11 gezeigte Formationen innerhalb von 60 Sekunden) ein. Damit gingen alle diesjährigen Goldmedaillen in der Fallschirmformation gleich im ersten Anlauf an Springer des FSC-Remscheid.

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Ferner erzielten Mitglieder des FSC, die in anderen Teams gesprungen sind, folgende Medaillen und Titel:

Petra van Overveld – Deutsche Meisterin in der 4er Formation 2013
Dr.Olaf Biedermann zusammen mit Dr.Uli Sehrbrock – Deutscher Meister 2013 im 8er
Dr. Olaf Biedermann ist zusätzlich Vizemeister im 4er
Dr.Uli Sehrbrock zusammen mit Dr. Henning Stumpp – 3.Platz im 4er

Alle Erstplatzierten haben sich für die Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert.

100 Prozent Frauenquote – FSC Remscheid plant Damen-Achter

Kaum jemand erinnert sich heute noch an die anfänglichen – teils hochemotionalen – Diskussionen, die hierzulande um die Jahrtausendwende, über die Einführung einer reinen Frauenwertung im 4er Formationsspringen geführt wurden.

Einer der ersten und hartnäckigsten Fürsprecher war damals der Präsident des FSC Remscheid, Klaus Mathies. Bereits 1999 waren anlässlich der WM in Australien die ersten reinen Frauenteams in eigenen Wertungen gegeneinander angetreten. Ohne deutsche Beteiligung. In der Folge stellte der FSC Remscheid das erste Frauenteam Deutschlands in der 4er Formation auf die Beine und schickte es auf eigene Kosten 2001 auf die WM nach Spanien.
In Deutschland selbst wurde erstmals zur DM 2003 in Bremgarten eine eigene Wertung in dieser Kategorie etabliert. Seitdem gab es keine ernsthafte Auseinandersetzung mehr um dieses Thema. Zuletzt standen sich 2012 bei der Mondial in Dubai 14 Frauenteams gegenüber, wobei die Siegerinnen einen 20,7er Schnitt ablieferten.

Ein reiner Damen-Achter startete bereits während der DM 2007 in Eisenach, formiert aus den Viererteams aus Remscheid und Kassel (Fotos: Jojo Priedemann)

Das Engagement in dieser Sache stellte sich auch beim FSC Remscheid nicht als Eintagsfliege heraus. Fortan traten unter dem Namen des Vereins weitere reine Frauenteams an. Daraus erwuchs unter anderem eine bis heute andauernde Zusammenarbeit mit der Frauenorganisation „Soroptimist International“.
Derzeit sucht Mathies erneut nach „Powerfrauen“. Diesmal für das Vorhaben, einen reinen Damen-Achter für seinen Verein zu formieren. Als sportliches Ziel sieht er die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften. Als Cheftrainer soll der französische 8er Weltmeister Martial Ferre den Frauen zur Hochform verhelfen. Neben dem freien Coaching soll das Team auch von gesponserten Sprüngen profitieren, die während des Trainings in Magdeburg bei MDSkydive aus der AN 28 gemacht werden.
Springerinnen, die an einem Auswahl- und Sichtungsspringen für ein zukünftiges Frauen-Achterteam interessiert sind, können sich direkt an Klaus Mathies wenden über Klaus Mathies

Zielspringer aufgepasst!

Bei einem gemeinsamen Treffen von Vertretern des FSV Remscheid und des FSV Eilenburg wurden nunmehr die ersten konkreten gemeinsamen Maßnahmen vereinbart, um das Zielspringen in Deutschland zu fördern.
Der FSV Eilenburg wird im Zeitraum 2. bis 7. April 2013 in Roitzschjora einen Sichtungs- und Trainingslehrgang für zielsprunginteressierte Fallschirmspringer veranstalten. Dort wird die Theorie des Zielspringens vermittelt, die Schirmtechnik für das Zielspringen auf Wunsch optimiert und natürlich soll das Zielsprungtraining selbst nicht zu kurz kommen. Zudem werden die nächsten Trainings- und Wettkampfvorhaben gemeinsam zu besprechen sein und vielleicht gelingt es, erste Teams für Zielsprungwettbewerbe zusammenzustellen.
Soweit interessierte Teilnehmer über keine eigene zielsprungfähige Schirmtechnik verfügen, können im begrenzten Umfang Zielsprungschirme zur Verfügung gestellt werden. Gesprungen wird aus einer PZL Wilga 35. Unterkunft, Küche, Klubraum, Camping- und Zeltmöglichkeiten nebst Schulungsraum und Fallschirmlager sind vor Ort vorhanden. Potentielle Teilnehmer melden sich bitte vorab per Mail beim FSV Eilenburg fsv-eilenburg-ltg@gmx.de an, mit Angaben zur gewünschten Übernachtungsgelegenheit und verfügbarer Schirmtechnik.
Der FSC Remscheid und der FSV Eilenburg freuen sich auf euch!

Jörg Herre Vorsitzender FSV Eilenburg fsv-eilenburg-ltg@gmx.de
Klaus F.H.Mathies Vorsitzender FSC Remscheid e.V. info@fsc-remscheid.d

Fallschirmspringen im Winter

Von Rolf Kaden

In ganz NRW sind im Winter die Sprungplätze geschlossen. In ganz NRW ??? Nein, eine kleine Gruppe von Springern leistet dem Winter erbitterten Widerstand.

Einstieg ins geheizte Flugzeug

Diese kleine Gruppe kommt aus Marl und dort wird das ganze Jahr über gesprungen. Auch im Winter. Wer noch nie im Winter gesprungen ist, dem kann man das Gefühl nicht so einfach erklären. Die klare Luft, der blaue Himmel und die Landschaft in schwarz-weiß, alles ist ganz anders als im Sommer.
„Aber es ist doch bestimmt sehr kalt in 4000m Höhe?“ ist eine häufig gestellt Frage. Das stimmt, denn minus 30-40° C sind nichts Ungewöhnliches. Da muss man sich warm anziehen. Thermokombi oder Zwiebelprinzip, jeder vertritt da so seine eigene Philosophie. Winddichte Handschuhe und eine Skimaske sind auf jeden Fall keine schlechte Wahl. Im Flugzeug gibt es jedoch eine gute Heizung und der freie Fall durch die richtig kalten Luftschichten dauert sowieso nur eine knappe Minute.

Zufriedene Gesichter nach einem winterlichen Sprung

Auch Tandems kann man im Winter buchen. Das hat unter anderem den Vorteil, dass viel weniger Betrieb ist und alles entspannter abläuft (im Sommer kommt man sich manchmal vor wie auf der Cranger Kirmes). Aber bitte vorher einen Termin vereinbaren, damit wir planen können.

Selbstverständlich geht auch die Ausbildung weiter, da sieht man, welchen Schülern das Springen wirklich wichtig ist. Aufwärmen und sich stärken kann man zwischendurch in unserem Flugplatz-Restaurant. Eigentlich spricht vieles dafür, im Winter zu springen. Man braucht nicht zu spinnen, wie die Römer sagen würden.

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