Luftraum
Aktuelles
Aktuelles aus dem Luftraum


Stand: 08.12.2011
Transponder Mandatory Zone (TMZ) "Niederrhein" bleibt unverändert

Ende November 2011 hat uns die Deutsche Flugsicherung (DFS) über deren weitere Gespräche mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) nach dem nicht einvernehmlich beendeten Luftraumplanungsgespräch für 2012 informiert.
Zunächst die gute Nachricht: Die TMZ Niederrhein bleibt 2012 im Wesentlichen unverändert, im Bereich des HG/GS-Geländes (Hängegleiter/Gleitschirm) Uedem wird sie sogar geringfügig verkleinert. Im Gebiet des Sektors "Sevelen" bleibt also die Untergrenze der TMZ 2012 bei 4.500 ft.
Für Münster/Osnabrück wurde dagegen sowohl die Umwandlung in eine TMZ, als auch die Verkleinerung des Luftraumes abgelehnt. Da bedeutet, dass wir die DFS beim Wort nehmen müssen, 2012 als Beobachtungsjahr betrachten und dann einen neuen Antrag stellen, falls die sich abzeichnende Entwicklung des IFR-Verkehrs (Instrument Flight Rules-Verkehr) an diesem Standort nicht eine grundlegende Änderung erfahren sollte.
Das ED-R 51 bei Wittstock, bekannt als "Bombodrom", wird laut Mitteilung des AUL auf der ICAO-Karte 2012 nicht mehr abgedruckt.
Die größten Veränderungen wird es im Luftraum um Berlin geben, wenn der neue Flughafen seinen Betrieb Mitte 2012 aufnehmen wird. Informationen hierzu werden auf der Homepage unseres Dachverbandes unter www.daec.de veröffentlicht.


Stand: 17.03.2011
TMZ Infoveranstaltungen

Der DAeC LV NRW hatte am 14. März nach Goch und am 15. März nach Lünen zu Informationsveranstaltungen über die neueingerichteten TMZ in Weeze und Dortmund eingeladen. Die Angebote sind seitens der Mitglieder auf positive Resonanz gestoßen und waren mit 50 Personen in Goch und 80 in Lünen gut besucht. Ronald Heyne von der DFS in Langen und G. Rademacher stellten das Luftraummodul TMZ vor und erläuterten die Umsetzungen und Verfahren an den jeweiligen Standorten. Daran anschließend ergab sich im Gespräch und in der Diskussion die Gelegenheit zum Informationsaustausch, die intensiv und erfreulich sachlich genutzt wurde. Der Dank gilt Herrn Heyne, der sich bereit erklärt hat, an diesen beiden Veranstaltungen mitzuwirken.

G. Rademacher
Sprecher AUL-West


Stand: 17.03.2011
IFR/VFR Mischverkehr um Dortmund und Weeze

In NRW wurden ab März 2011 zwei Lufträume mit dem Luftraummodul TMZ eingerichtet, und zwar um die Flughäfen Niederrhein (Weeze) und Dortmund. Die Dimensionierung beider Lufträume kann keine durchgehende Führung des IFR-Verkehrs im geschützten Luftraum gewährleisten. Bei der intensiven Nutzung des Luftraums in diesen Bereichen durch die Allgemeine Luftfahrt kommt es zu einer erhöhten Durchmischung des IFR/VFR-Verkehrs in der Umgebung der TMZ.

Zur Erhöhung der Sicherheit im Luftraum werden daher alle in diesem Bereich nach VFR fliegenden Piloten gebeten:

  • das Prinzip "Sehen und Gesehen werden" intensiv in Bezug auf an- und abfliegende Verkehrsflugzeuge anzuwenden,
  • die IFR-An- und Abflugsektoren zu meiden, insbesondere den Bereich der verlängerten Anfluggrundlinie,
  • sofern vorhanden und nicht ohnehin vorgeschrieben, den Transponder auf Code 7000 zu schalten.

  • Darüber hinaus möchte die DFS gezielt auf die Möglichkeit hinweisen, den Fluginformationsdienst "Langen Information (129,875 MHz)" in Anspruch zu nehmen.
      
      

    Die DFS hat die An- und Abflugrouten von und nach Weeze und Dortmund zur Verdeutlichung noch einmal graphisch dargestellt. Hieraus sind die IFR-Verkehrsströme, in deren Nähe besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist, leicht erkenntlich.

    G. Rademacher
    Sprecher AUL-West


    Stand: 25.01.2011
    Neue Transponder Mandatory Zone in NRW
    TMZ Niederrhein


    Am 12. Januar hat in Bonn eine Besprechung beim Bundesverkehrsministerium (BMVBS) stattgefunden, in der seitens des Ausschusses Unterer Luftraum des DAeC noch einmal die Verfahren und die Ergebnisse des Luftraumgespräches für 2011 angesprochen und kritisiert wurden. Neben Frankfurt und Memmingen war aus NRW-Sicht die neu geplante TMZ Niederrhein Gegenstand des Interesses. Wir haben noch einmal auf die für den Luftsport negativen Auswirkungen der Absenkungen im Süden der TMZ hingewiesen und erläutert, dass aus unserer Sicht hier eine höhere Untergrenze des geschützten Luftraums möglich sei. Die Vertreter des BMVBS haben sich die Argumente angehört und der DFS noch einmal den Prüfungsauftrag erteilt, ob man die Untergrenzen nicht doch anheben könnte. Am Freitag, dem 21. Januar, wurde nun das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt: Obwohl die Luftraumveröffentlichung mittels NfL bereits erstellt war, wird die Untergrenze der TMZ unterhalb des LR "C" von Düsseldorf von 3.500 ft auf 4.500 ft angehoben! Der zusätzlich aktivierbare Segelflugsektor "Sevelen" wird daher eine Untergrenze von 4.500 ft haben.

    Dank dieses Ergebnisses wird der Streckenflug mit nichtmotorisierten Luftfahrzeugen ohne Transponder durch die TMZ zwar eingeschränkt, aber möglich bleiben. Wir werden sehen, ob die Ansammlung von nunmehr drei TMZ (Paderborn, Dortmund, Niederrhein) in NRW sich als Anreiz erweisen wird, Segelflugzeuge mit Transpondern auszurüsten, um sich die Vorteile dieser Luftraumkategorie gegenüber dem restriktiveren Luftraum D( nicht CTR) nutzbar zu machen. Andererseits wird es interessant sein zu beobachten, wie sich der verstärkte Einsatz von Transpondern in Segelflugzeugen konkret auswirken wird. Der Niederrhein wird hier sicherlich ein besonderes Versuchsfeld bieten, denn durch die unmittelbare Nähe zur niederländischen Grenze wird dieser Luftraum zusätzlich verstärkt von den niederländischen Segelflugzeugen genutzt, die schon seit zwei Jahren mit Transpondern ausgerüstet sind.

    G. Rademacher
    Sprecher AUL-West


    Stand: 15.03.2010
    Neue Luftraumdarstellung in den ICAO-Karten

    Ab 2010 werden die Lufträume in der deutschen ICAO-Karte und in weiteren Sichtflugkarten in blauer Farbe dargestellt. Außerdem ändert sich die Benennung von Höhen. Näheres hier


    Stand: 19.02.2010
    Mögliche Einschränkungen im Luftraum der FIR Langen

    Der DAeC hat auf seiner Homepage auf möglich Einschränkungen in der FIR Langen hingewiesen:
    http://www.daec.de/aktuell/2010/02/FIR_Langen.php

    Die DFS-Informiert: "Ab dem 11. März 2010 kann es in der FIR Langen für Vorhaben gemäß "Besondere Nutzung Luftraum" vermehrt zu Einschränkungen oder gar zu Ablehnungen kommen. In verminderter Form wird diese Situation voraussichtlich noch bis in den Herbst 2010 hinein anhalten."
    Der DAeC hat bei der DFS nach den Ursachen und die Auswirkungen für den VFR-Verkehr nachgefragt. Anlass für diese DFS-Ankündigung ist die innerbetriebliche Umstellung der Arbeitsplätze der Lotsen mit dem Ziel den europäischen Luftverkehr (IFR) zu optimieren. Vorgenommen wird eine Neuordnung des kontrollierten Luftraum für den IFR-Betrieb. Dafür sind umfangreiche Schulungen der Lotsen notwendig.
    Die Lufträume, die auf der ICAO-Karte verzeichnet sind, werden nicht verändert. Für die möglichen Einschränkungen sind ausschließlich betriebsinterne Veränderungen verantwortlich.

    Unsere konkrete Nachfrage, was nun in NRW zu erwarten sein wird, wurde wie folgt beantwortet:

    Hallo Herr Rademacher,
    die Änderungen betreffen zum einen den Bereich Düsseldorf/Mönchengladbach/Niederrhein (11.3.10). Hier ist insbesondere in den ersten Tagen/Wochen mit einer zurückhaltenden Aktivierung von Segelflugsektoren und Sprungzonen zu rechnen. Ich denke aber, dass es bis Ostern schon wieder halbwegs normal läuft und vorher ist ja noch nicht mit vielen Anfragen zu rechnen.
    Eher betroffen sind Anfragen zu besonderen Aktionen wie Fotoflügen in IFR-relevanten Höhen und Gebieten oder besondere Luftfahrtveranstaltungen.
    Wenn der Zeitraum bis Herbst erwähnt wird, ist dies der Hintergrund: in Karlsruhe wird ein neues System eingeführt. Am Anfang geht man von einer reduzierten Kapazität aus, was eine höhere Belastung der Sektoren im unteren Luftraum mit sich bringt. Wenn diese Sektoren gesteuert werden müssen, wird dort auch eher keine Aktivierung von Sektoren stattfinden können.
    Da Karlsruhe nicht den Luftraum über NRW kontrolliert, sind hier auch wenig indirekte Auswirkungen zu erwarten.

    Dieser Hoffnung wollen wir uns gerne anschließen und die Praxis der Aktivierung von Sektoren und Betriebsbestimmungen genau beobachten.

    G. Rademacher
    Sprecher AUL-West


    Stand: 12.11.2009
    Internetpräsenz AFSBw

    Das Amt für Flugsicherung der Bundeswehr stellt ab sofort die Infos zu Übungen und zu temporären Beschränkungsgebieten auf den eigenen Seiten zur Verfügung. Damit wird die Aktualisierung durch Amt ohne Umwege gewährleistet. Gleichzeitig stehen allen Nutzer die gleichen Infos zur Verfügung: http://www.afsbw.de/flugsicherung/flugsicherung_comil_uebung.htm


    Stand: 26.08.2009
    Luftraum Maastricht

    Die Deutsche und Niederländische Flugsicherungen weisen auf Luftraumverletzungen im Raum Maastricht hin. Näheres hier


    Stand: 30.07.2009
    Augen auf am Niederrhein!

    Aufgrund der steigenden Bewegungszahlen am Flughafen Niederrhein (EDLV) kommt es zu einer erhöhten Durchmischung von IFR- und VFR-Flugverkehr im Luftraum über dem Gebiet Niederrhein. Die DFS weist, in Abstimmung mit dem "Ausschuss Unterer Luftraum" (AUL) des DAeC, mit einer kompakt gehaltenen Information auf die Verkehrsverdichtung hin und möchte mit dieser Maßnahme alle Piloten dafür sensibilisieren, den Luftraum bewusst zu nutzen, damit gefährliche Begegnungen vermieden werden.

    Wir bitten alle Piloten, die den Großraum Niederrhein befliegen, die Information zu lesen und zu verinnerlichen und bitten zugleich die Vereine, ein Exemplar am "Schwarzen Brett" an exponierter Stelle auszuhängen und in den Briefings auf den Inhalt hinzuweisen.

    G. Rademacher
    Sprecher AUL-West


    Stand: 09.03.2009
    Luftraumgespräch NRW 2009

                

    Am 7. März fand in Bergneustadt ein Erfahrungsaustausch zwischen Luftsportlern und der DFS statt. Da die Luftraumstruktur in NRW 2009 keine Änderungen erfahren wird, war das Ziel der Veranstaltung, die Verfahren zu reflektieren und, wenn möglich, Optimierungen zu vereinbaren, um eine optimale Nutzung des Luftraums zu erreichen. Für die DFS war Ronald Heyne, unser Ansprechpartner in Langen, vor Ort und stellte sich den Fragen und Anliegen der Anwesenden. Für die Räumlichkeiten und die Bewirtung hatte Bezirksvorsitzer Johannes Krakau trefflich gesorgt.

    Breiten Raum nahm zunächst das Verfahren zur Aktivierung von Segelflugsektoren ein. Gerade zu Beginn der Saison 2008 war auf der Ansagefrequenz leider häufig nichts zu hören: es waren in NRW keine Segelflugsektoren aktiviert. Dabei hatte der DAeC LV NRW mit seinem Flyer "six steps to heaven" für eine breite Information über das Verfahren gesorgt. Im Gespräch wurde deutlich, dass an Geländen, die unter den Lufträumen liegen, eher die Tendenz festzustellen ist, die örtliche Betriebsbestimmung zu aktivieren. Die Anwesenden waren sich einig, dass in der Saison 2009 vermehrt die Segelflugsektoren aktiviert werden, damit uns dieses sinnvolle Instrument erhalten bleibt. Herr Heyne sagte zu, die Lotsen in Langen über die Segelflugsektoren zu briefen. Sowohl bei den Lotsen, als auch bei den Segelfliegern, kann der Kenntnisstand über die Flexibilisierung des Luftraums verbessert werden. Herr Heyne informierte darüber, dass gerade für den Bereich Köln eine personelle Unterdeckung bei den Lotsen herrscht, die nicht in kurzer Zeit abgebaut werden kann.

    Im Anschluss an das eher allgemeine Thema Segelflugsektoren wurden örtliche Regelungen angesprochen und zum Teil bereits Absprachen getroffen. Die Fallschirmspringer aus Marl werden einen gesonderten Termin Langen erhalten, um eine Verbesserung ihrer speziellen Nutzung des Luftraums zu erreichen. Weitere Themen waren die Anmeldung von Kunstflügen und die Wirkung von kommerziellen Fotoflügen. Als letzter Punkt wurde der Flugplatz Niederrhein thematisiert, bei dem die IFR-Bewegungszahlen rapide ansteigen und wo möglicherweise für 2010 über die Einführung einer TMZ nachgedacht wird.

    Das Treffen verlief sehr sachlich und war geprägt durch ein hohes Maß an Sachkompetenz aller Beteiligten.


    Stand: 25.04.2008
    Einführung von TMZ in den Niederlanden

    Der Luftsport in den Niederlanden wird durch die Einführung großräumiger transponder mandatory zones (TMZ) erheblich beeinflusst. Ab dem 5. Juni 2008 müssen alle Luftfahr-zeuge, also auch nicht motorgetriebene wie Segelflugzeuge, Ballone und Hängegleiter, mit einem Transponder Mode S ausgerüstet sein, wenn sie einen als TMZ definierten Luftraum befliegen wollen. Dies gilt selbstverständlich auch für deutsche Luftsportler, die den Luftraum über den Niederlanden nutzen wollen.

                

    Die Untergrenzen der TMZ werden erst eingeführt und dann in zwei Schritten abgesenkt, sodass ab dem 8. April 2010 flächendeckend ab 1200 ft MSL an Werktagen für alle Luftfahrzeuge die Notwendigkeit besteht, mit einem Transponder Mode S ausgerüstet zu sein. Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche TMZ-Untergrenzen in den drei Zeitstufen gelten:

      Untergrenze der TMZ in Höhe ab Stichtag
      05. Juni 08 09. April 09 08. April 10
    TMZ A FL 065 FL 045 1200 ft MSL
    TMZ B   FL 045 1200 ft MSL
    TMZ C FL 065 FL 045 1200 ft MSL
    TMZ D Nord FL 065 FL 045 1200 ft MSL
    TMZ D Süd 2500 ft MSL   1200 ft MSL
    TMZ E FL 065 FL 045 1200 ft MSL
    TMZ Eelde 1500 ft MSL   1200 ft MSL
    TMZ G 1   FL 045 1200 ft MSL
    TMZ Maastricht 1500 ft MSL   1200 ft MSL
    TMZ Rotterdam 2500 ft MSL   1200 ft MSL

    Bei den rot markierten Gebieten Malden, Schinveld und Veendam gelten regionale Ausnahmeregelungen.

    Das AIC - 07/08 vom 22. Mai 2008 in englischer Sprache finden Sie hier

    Wir appellieren an alle Piloten, die den Luftraum über den Niederlanden nutzen wollen, sich mit den Neuerungen vertraut zu machen, sich an die Regeln zu halten und den nieder-ländischen Fliegerkameraden die ohnehin komplizierte Ausübung des Luftsports nicht durch Luftraumverletzungen erschweren.

    G. Rademacher
    Sprecher AUL-West


    Stand: 24.05.2007
    Segelflugsektor Dortmund

    In der Ausgabe 4/07 habe ich zum Segelflugsektor Dortmund ausgeführt, dass der Sektor nicht aktivierbar sei, weil die Trennung von IFR- und VFR-Verkehren nicht gewährleistet ist. Die DFS hat nunmehr einen Vorschlag für eine Lösung veröffentlicht, der in diesem Jahr in der Praxis auf seine Anwendbarkeit getestet werden soll.
    Die horizontale Ausbreitung des Segelflugsektors wurde dabei nicht verändert. Der Sektor wurde auf 5.500 ft über NN angehoben, die Mindesthöhe über der CTR beträgt 3.500 ft NN.

    Regelungen zur Durchführung des Segelflugbetriebes

  • Segelflugzeugführer haben sich zeitnah vor Einflug in die Sektoren auf der Frequenz 126.15 MHz (Dauerrundfunksendung) über die Aktivierung der Sektoren zu informieren.
  • Segelflugzeugführer können die Aktivierung der Sektoren auf der Frequenz 125.225 MHz ("Langen Radar") beantragen. Ist der Sektor aktiv, gilt der Einflug als freigegeben.
  • Innerhalb der Sektoren ist ständige Hörbereitschaft auf der Frequenz 125.225 MHz ("Langen Radar") erforderlich, um über eine Deaktivierung unverzüglich informiert zu werden.
  • Die Deaktivierung der Sektoren erfolgt als Rundruf auf der Frequenz 125.225 MHz ("Langen Radar") und durch Änderung der Aufsprache auf der Frequenz 126.15 MHz (Dauerrundfunksendung).
  • Bei einer Deaktivierung eines Sektors müssen Segelflugzeugführer diesen innerhalb von zehn Minuten verlassen haben.
  • Das Einholen einer Einzelfreigabe ist bei aktivierten Segelflugsektoren nicht erforderlich, sofern sichergestellt ist, dass kein Einfliegen in die Kontrollzone Dortmund und den darüber liegenden Luftraum D bis 3.500 ft stattfinden wird. Kann ein Einfliegen in den Luftraum D außerhalb des Segelflugsektors nicht verhindert werden, ist schnellstmöglich Funkkontakt mit Langen Radar zwecks Erteilung einer Ersatzfreigabe aufzunehmen.
  • Wie oben ausgeführt, soll dieser Lösungsvorschlag im Jahr 2007 ausprobiert werden. Ich bitte daher darum, mir die gewonnenen Erfahrungen möglichst schriftlich zukommen zu lassen, mit Angabe des Datums und der möglichst genauen Uhrzeit. Die Kartendarstellung und die Koordinaten der Sektoren sind wie immer zentral auf der Homepage des DAeC veröffentlich und zu finden unter www.daec.de/se/sektoren.php

    Rückmeldungen auch aus anderen NRW-Gebieten sind sehr erwünscht, denn nur dann können wir Eure Interessen und Erfahrungen vertreten.


    Stand: 19.04.2006
    IFR-Flugverkehr vs. Segelflug

    Linienflieger und Segelflieger nutzen zum Teil denselben Luftraum. Das Kennen der Zwänge und Möglichkeiten des Anderen trägt zum gegenseitigen Verständnis und damit zur Erhöhung der Sicherheit bei. Flugkapitän Andreas Milde von der Vereinigung Cockpit kennt beide Seiten und hat seine Erkenntnisse in einem Artikel für das „VC-Info“ zusammengestellt, den wir hier auch den Segelfliegern zur Lektüre ans Herz legen.


    Stand: 14.03.2006
    Flughafen Niederrhein

    Der Flugverkehr am Flughafen Niederrhein (Weeze) wurde neu definiert, wovon auch die VFR-Nutzungsmöglichkeiten betroffen sind. Das entsprechende NOTAM finden Sie hier . Wir bitten um Beachtung.


    Stand: 08.09.2005
    Klartext

    Der Luftraum ist unser Sportplatz, der droht durch Neu- und Ausbauten neuer Flugplätze weiter eingeschränkt zu werden. Die Projekte in Münster/Osnabrück und Kassel sollen hier als Beispiele für unsere Region genannt werden. Als Begründung für die Investitionen wird häufig argumentiert, Flughäfen seien Jobmaschinen und würden die Region enorm stärken.
    Eine Studie der Deutsche Bank Research , die Anfang November 2005 vorgestellt wurde, räumt jetzt schonungslos mit derlei Irrglauben auf.
    Hier kann die achtseitige Studie nachgelesen und runter geladen werden. Wir legen sie allen Lusftsportlern zur Lektüre ans Herz. Die Ergebnisse stärken die Position des Präsidiums des LV NRW, das sich klar gegen die Dezentralisierung des Luftverkehrs in NRW ausgesprochen hat. Die vielen in der Arbeit zusammengetragenen Aspekte können aber auch die Arbeit vor Ort die Argumentationsbasis gegen Ausbauvorhaben stärken. Überzeugen wir gemeinsam die politisch Verantwortlichen davon, dass weniger mehr sein kann.


    Stand: Herbst 2004
    Neue Problemregion: der Niederrhein

    Kaum haben wir uns in NRW mit den neuen Lufträumen des Jahres 2004 vertraut gemacht und kaum sind die Verfahren eingespielt, schon drohen neue Beschränkungen. Ausgangspunkt ist der stark wachsende IFR-Flugbetrieb am Flughafen Niederrhein. Die Hinweise der DFS, die wir Hier veröffentlichen, sollten alle Flieger lesen, die den niederrheinischen Luftraum befliegen wollen. Die aktuellen Informationen des AUL des DAeC zum gleichen Thema, einschl. Kartenmaterials, finden Sie: Hier

    Ergänzung zu Niederrhein: Die DFS hat zudem das AIC VFR 3 veröffentlicht. Durch die Definition eines "Gebietes mit erhöhter Aufmerksamkeit" in der Umgebung von EDLV soll versucht werden, die Flugsicherheit bis zur Einführung einer TMZ zu gewährleisten. Das AIC finden Sie: Hier