Flugbeschränkungen beim G20-Gipfel in Hamburg

Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein Gebiet mit Flugbeschränkungen (ED-R) mit der NfL 1-1012-17 wie folgt festgelegt:

„ED-R Hamburg“

  • Begrenzung:
    Kreis mit 30NM Radius um 53° 34′ 15“ N / 009° 59′ 42“ O von GND bis FL100
  • Aktivität:
    6. Juli 2017, 0600UTC bis 9. Juli 2017, 2200UTC – Abweichende (auch zusätzliche!) Aktivierungen werden per NOTAM bekannt gegeben und können über FIS BREMEN erfragt werden.

Die Flugbeschränkungen in dem angesprochenen Gebiet umfassen alle Flüge einschließlich den Betrieb von Flugmodellen und undbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen) mit Ausnahme der Polizei, Streitkräfte, SAR, IFR-Flugverkehr mit Ziel Hamburg (EDDH) und Finkenwerder (EDHI).

Eine Zuwiederhandlung stellt eine Straftat gemäß §62 LuftVG dar und wird entsprechend verfolgt.

 

AIP Supplement inklusive Kartendarstellung

Ausschreibung der Segelkunstflug Meisterschaften

Ausschreibung_Anmeldung_LM2017

Startschuss für Segelflug-DM

In Zwickau haben die Deutschen Segelflugmeisterschaften mit der Standard- und Doppelsitzerklasse begonnen: Nach dem Pflichttraining am Montag, 19. Juni, sollen am Dienstag die Spitzensportler zu Wertungsflügen starten.

LBA informiert über ACAM-Kontrollen

Das Luftfahrt-Bundesamt führt regelmäßige Kontrollen zur Überwachung der Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen an in Deutschland registrierten Luftfahrzeugen durch eigene Inspektoren vor Ort durch. Für die Durchführung der so genannten ACAM-Kontrollen (Aircraft Continuing Airworthiness Monitoring) unterhält das LBA ein eigenes Sachgebiet mit dem selben Namen.
Die behördenseitigen Überprüfungen durch die Inspektoren finden strichprobenartig angekündigt oder unangekündigt während des Betriebes eines Luftfahrzeuges oder während einer Stand- bzw. Liegezeit statt.

Weitere Informationen zum Ablauf einer solchen Kontrolle und Impressionen zu festgestellten Mängeln stellt das LBA auf seiner Internetseite zur Verfügung:

Sachgebiet ACAM Beanstandungen ACAM tut gar nicht weh

[Update] Segelflugweltmeisterschaft der Frauen: Vier Medaillen für Deutschland

Meisterliche Leistung bei WWGC (aktualisiert)

Riesenerfolg für die deutschen Segelfliegerinnen: Bei der Frauen-WM im tschechischen Zbraslavice haben sich die Spitzensportlerinnen gleich mehrfach Treppchenplätze gesichert – und zweimal den Titel geholt.

Sabrina Vogt aus Aachen ist erneut Weltmeisterin der Clubklasse; Katrin Senne aus Aidlingen flog in der 18-Meter-Klasse auf den ersten Platz.

Ebenfalls ganz vorne dabei: Cornelia Schaich aus Nürtingen, die sich jetzt Vizeweltmeisterin der Standardklasse nennen darf. Sarah Drefenstedt aus Berlin konnte sich den dritten Platz in der Clubklasse sichern.

In der Team-Wertung belegen die deutschen Sportlerinnen den zweiten Platz.

Dass Vogt auf dem ersten Platz landen würde, war am zehnten von zwölf Wertungstagen noch recht unwahrscheinlich: Die Australierin Ailsa McMillan führte zu diesem Zeitpunkt die Clubklasse an – mit ganzen 206 Punkten Vorsprung vor Vogt. Dann musste McMillan außenlanden, Vogt übernahm die Spitzenposition. „Das zeigt wieder, dass man beim Segelfliegen jeden Tag eine konstante Leistung bringen muss“, sagt Bundestrainer Wolfgang Beyer.

Auch Senne gelang das vorbildlich: Nach dem fünften Wertungstag hatte sie sich bis auf den dritten Platz vorgekämpft – und  gab ihn bis Tag neun nicht mehr her. Danach führte die 47-Jährige das Feld an. Leichtes Spiel hatte sie indes nicht. „Katrin ist die ganze Zeit gejagt worden“, sagt Beyer.

Für Senne ist es bereits das zweite Mal, dass sie den Titel holen konnte: 2007 wurde sie im französischen Romorantin Weltmeisterin in der Rennklasse. Und Vogt konnte erfolgreich ihren Titel verteidigen. Erst 2015 war sie im dänischen Arnborg auf Platz eins der Clubklasse geflogen.

Dass die Sportlerinnen in Zbraslavice so gut abschneiden würden, sei nach den unsanften Außenlandungen von Christine Grote und Sue Kussmann zu Beginn des Wettbewerbs nicht abzusehen gewesen, sagt Beyer. „Das hat das ganze Team irritiert.“ Es habe gedauert, bis sich die Sportlerinnen wieder voll auf den Wettkampf konzentrieren konnten.

Lobende Worte findet Beyer für die Veranstalter der WM: Der Wettbewerb sei vom ersten bis zum letzten Tag toll organisiert gewesen, es sei alles dafür getan worden, dass sich die Sportlerinnen wohlfühlen. „Und wir hatten zwölf Tage lang perfektes Wetter.“

Infos über den letzten Wertungstag in Zbraslavice gibt es im WM-Blog unter https://segelflug.aero/web/index.php/blog-wm-2017-zbraslavice/post/236/no-title-5.

Sämtliche Ergebnisse stehen unter http://www.soaringspot.com/de/9th-fai-womens-world-gliding-championship-2017-zbraslavice-2017/results.

Die weiteren Platzierungen nach dem letzten Wertungstag:

9. : Malzacher, Sandra

Wiesbaden

18m-Klasse

11.: Grote, Christine

Obernkirchen (Teilnahme vorzeitig beendet)

18m-Klasse

7.: Engelhardt, Ines

Berlin

Clubklasse

23.: Mayr, Angelika

Hausen

Clubklasse

4.: Teichmann, Ulrike

Hannoversch Münden

Standardklasse

14.: Kussbach, Sue

Dortmund (Teilnahme vorzeitig beendet)

Standardklasse

Quelle: DAeC e.V.
Foto: Team-Coach Benjamin Bachmaier, die Segelfliegerinnen Sandra Malzacher, Christine Grote, Sarah Drefenstedt, Sabrina Vogt, Katrin Senne, Cornelia Schaich, Ines Engelhardt und Ulrike Teichmann und Bundestrainer Wolfgang Beyer.


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