Herbst-Fliegerlager in Schwarze-Heide führte zum Erfolg!

Von Kai Jordan

Die neue Thermikstube veranlasste die FSG Schwarze-Heide unter der Leitung von Peter Kitzelmann und Christoph Poschner zu einem gemeinsamen Fliegerlager der ansässigen Vereine.

Mit einem leckeren Brötchen und dem Wetterbericht im Gepäck, trafen sich die Flieger Montagmorgen zum Briefing. Ein paar von Ihnen konnten den Beginn der Flugwoche nicht abwarten und sind schon einen Tag vorher an den Platz gekommen.

„Erst einmal zusammenkommen“, hieß es. Bei der Analyse des Stüve-Diagramms und der Wetterkarte entstanden die ersten Ideen für einen Streckenflug. Natürlich durfte der Segelflugwetterbericht auch nicht fehlen. Die Vorhersage war besser als gedacht, dementsprechend stieg auch die Lust den Luftraum zu erkunden.

Herbstfliegerlager in Schwarze-Heide

Damit ging es dann zum Start. Die Vereinsflieger waren ordentlich gecheckt und startklar!
Der Windenfahrer saß bereits in seinem „Zentrum der Liebe, Lust und Leidenschaft“ und wartete voller Vorfreude auf die ersten Starts. Der Anfang für die Woche war gemacht. Gut gelaunte Flieger und „fluggeile“ Lehrer sorgten für eine tolle Stimmung. Los ging es mit ein paar Checkflügen. Die Seilrissübungen waren auch schnell Teil der Nickligkeiten der Fluglehrer. Natürlich durfte die ein oder andere Landung aus ungewohnter Position nicht fehlen! Schon am Anfang des Tages gab es den ersten Alleinflug von Sarah, einer angehenden Pilotin, die nun die Luft um und über Dinslaken auch alleine unsicher machen darf.

Vier Schüler stiegen auf den DiscusCS um und die ersten Flüge mit dem „neuen“ Flugzeug wurden durch Thermik beeinflusst und die gewohnte Platzrunde blieb aus!
Des Weiteren hatte ein Scheininhaber die Ehre einen Cirrus fliegen zu dürfen.
Am Abend fand dann das DeBriefing statt und das Ritual des ersten Alleinfluges wurde abgehalten. Am Abend wurde der Tag mit Gegrilltem gekrönt.

Auch der Dienstag versprach viel. Früh ging es raus und spät ging es zurück. Bis spät in die Nacht wurde am Lepo geschraubt und der Fehler am Anlasser lokalisiert. Dieter reparierte in Rekordzeit den Fahrmotor der Winde. Man muss schon zugeben eine Meisterleistung, da ein winziges Loch für den Fehler des ständigen Ausgehens verantwortlich war. Bei einem so riesigen Gefährt und so vielen Leitungen, Schalter und Relais den Fehler zu finden. Nicht schlecht!
Mittwoch war schon Bergfest. „Ein Bergfest? Hää watn dat?“ Einfach nur ein gemeinsames Zusammenkommen und dazu ein wenig Speis und Trank. Selbstgemachter Reibekuchen mit Apfelmus und dabei, man ahnt es schon, ein Getränk zur besseren Koordination der Stimmbänder und des Bewegungsapparates.

Besuch bei AirBerlin Technik

Donnerstag war alles perfekt. Eine Windenfahrerprüfung wurde aus dem Handgelenk geschüttelt und ein Seilriss mit Bravour behoben. Doch die Taluritklemme mit Schmackes aufs Seil zu prügeln ist eine Kunst.
Alles in allem kam aber die beste Situation im Flugplatzrestaurant zu Stande. Das Gesicht hätte man sehen müssen als die Bestellung aufgegeben wurde. „So viel? Gott steh mir bei!“ Man merke: Segelflieger sind hungrig! Das einzige was allen nicht gefiel war die Entscheidung das Fliegerlager schon „heute“ abzubrechen, der Wetterbericht verhieß für die kommenden Tage nichts Gutes mehr. Allerdings machte der Besuch bei AirBerlin Technik alles wett. Die Kinnladen standen unten und ein 330 im C-Check zu sehen ist schon was richtig tolles. Ein riesen Dank dafür!

Zusammenfassend eine richtig gelungene Woche mit wunderschönem Herbstwetter. Ok, nicht sonderlich viel Thermik, aber nutzbar, manchmal auch blau, mit viele Piloten und Pilotinnen, Fluglehrer, Schlepppiloten und Helfern. Es gab eine A, viele Umschulungen, eine Windenprüfung und die Einweihung unserer super gestalteten Thermikstube, die für künftige Übernachtungen und Feiern gewappnet ist.

Als nächstes steht die Aufstiegsfeier in den Startschuhen!

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