Faszination Fliegen erleben: Bei den Flugtagen der FSG Soest

Die Flugsportgemeinschaft Soest lädt am Wochenende vom 18. bis zum 20. August zu Flugtagen auf den Flugplatz Soest im Lohner Klei ein.

Zum dritten Mal in Folge zeigt die Flugsportgemeinschaft, warum Fliegen immer noch zu einer der aufregendsten Freizeitbeschäftigungen gehört.

Für ein abwechslungsreiches Airshowprogramm ist also gesorgt. Berühmte Oldtimer aus den letzten 70 Jahren der Luftfahrt nehmen genauso teil, wie moderne Kunstflugzeuge. Egal ob historische Doppeldecker, Trainingsflugzeuge, Sportmaschinen oder der größte Doppeldecker der Welt: Für Bewegung ist am Himmel den ganzen Tag über gesorgt. Mit Flugzeugmustern wie Boeing Stearman, Fieseler Storch, Dornier Do 27 und Focke Wulff „Stieglitz“ versammeln sich die bekanntesten und klassischsten Oldtimer schlechthin. Als „dicker Brocken“ nimmt in diesem Jahr erstmals eine North American T-28 teil. Das amerikanische Trainingsflugzeug von 1954 bringt fast drei Tonnen auf die Waage. Kein Wunder also, dass der Sternmotor knapp 1.500 PS produziert. Geflogen wird sie von Toni Eichhorn, der als Airliner-Kapitän mehr als 15.000 Flugerfahrung mitbringt. Noch leistungsstärker ist mit gut 1.600 PS die P-51 „Mustang“. Bis zu 650 Km/h schnell wird dieses berühmte Jagdflugzeug aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Wilhelm Heinz fliegt sie vom süddeutschen Flugplatz Albstadt-Degerfeld aus nach Soest. Auch er sitzt hauptberuflich im Cockpit eines Airliners. Etwas gemütlicher geht es mit dem Doppeldecker Antonov An-2 zu. Das russische Flugzeug ist bekannt für die kurze Startstrecke und seinen großen, immerhin auch 1.000PS starken, Sternmotor. Wer sich die Soester Börde einmal aus der Luft ansehen möchte, kann mit der liebevoll „Tante Anna“ genannten fliegenden Legende selbst abheben. Dabei sind die bis zu neun Passagiere in besten Händen. Am Steuer sitzt Dr. Ilse Jannicke. Die Kardiologin hat früh mit dem Segelfliegen angefangen und ihre Lizenzen bis hin zur Berufspilotenlizenz erweitert. Eine spannende Vorstellung bieten auch Ralf und Nico Niebergall. Das Vater-Sohn-Duo bringt zwei Siai Marchetti SF 260 in die Luft. Die Besonderheit dabei: Vater Ralf sitzt in dem großen Flieger, Sohn Nico steuert vom Boden aus ein RC-Modell. Zusammen führen sie außergewöhnlichen Formationsflug vor. Henry Bohlig bringt ebenfalls ein Doppelback mit. Mit seiner Extra 300 scheint er physikalische Gesetze beim spannenden Kunstflug außer Kraft zu setzen. Zwar bedeutend leiser, aber nicht weniger spektakulär, wird Martina Kirchberg beim Segelkunstflug einen „Swift“ mit Rauch und Pyrotechnik am präsentieren.

Damit sich der Ausflug für die ganze Familie lohnt wird es auch am Boden nie langweilig. Interessierten Besuchern werden am gesamten Wochenende gerne Fragen rund um die Fliegerei an Infoständen beantwortet. Und für die kleinen Zuschauer wartet eine besondere Attraktion: Sie können mit Tretflugzeugen einen Parcours „abfliegen“ und damit eine eigene Pilotenlizenz machen.

 

Der Eintritt ist Freitag frei. Samstag und Sonntag kostet der Eintritt jeweils 7 Euro, für Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

 

Aktuelle Informationen sind auf www.flugtage-soest.de und auch bei Facebook (flugtageedlz) zu finden.

 

Übersicht über das Programm

FREITAG, 18. August

Ab 15:00 Uhr Anflug der Attraktionen und Legenden

Rundflüge und Special-Rundflüge

SAMSTAG, 19. August

Ab 10:00 Uhr Zuschauen, Anschauen und Mitfliegen in Sportflugzeugen und Oldtimern oder Gastkunstflüge

Ab 11:00 Uhr Airshow der Extraklasse im Wechsel mit Rund- und Gastflügen

Ca. 19:00 Uhr Massenstart der Heißluftballone

SONNTAG, 20. August

Ab 10:00 Uhr Zuschauen, Anschauen und Mitfliegen in Sportflugzeugen und Oldtimern oder Gastkunstflüge

Ab 11:00 Uhr Airshow der Extraklasse im Wechsel mit Rund- und Gastflügen

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