5. Soaring Cup

Zum fünften Mal in Folge richtete der RCMC Düsseldorf e.V. den Soaring Cup im Rahmen des Landeswettbewerbes F 3-BE am 30. August aus. Der RCMC ist im Süden von Düsseldorf ansässig und existiert bereits weit über 50 Jahre.

Was ist F 3-BE? Mit einem Seil von 100m Länge (bis zur Umlenkrolle) startet der Pilot bzw. sein Helfer das Modell mit Hilfe einer Elektroseilwinde. Nach dem Ausklinken müssen dann fünf Minuten geflogen werden, und zum Abschluss an einer Markierung am Boden (Seil mit 10m Länge) gelandet werden. Jede Sekunde vor bzw. nach den fünf Minuten ergibt einen Punktabzug. Es sind also maximal 300 Zeitpunkte möglich. Nach der Landung wird das Teil vom Rumpf gemessen, welches am weitesten von der Landelinie entfernt ist. Alle 10 Zentimeter wird ein Punkt abgezogen. Man kann also maximal 350 Punkte erreichen. Es klingt zwar simpel, ist aber in der Praxis nicht immer so einfach umzusetzen.

Das Wochenende versprach gutes Wetter und der Platz ist auch gut fliegbar, so dass an diesem Sonntag 35 Piloten sich in die Startliste eintrugen. Es war zwar Wärme angesagt, aber dass es noch einmal über 34 Grad Celsius wurden, damit hatte keiner gerechnet. Bei so warmer Luft bildete sich auch nicht so gut die Thermik aus, so dass einige kämpfen mussten um die fünf Minuten voll zu bekommen, bzw. es gar nicht schafften. Dazu kam auch noch, dass der Wind stellenweise von der Seite kam, so dass auch noch die Landung erschwert war.

Alle waren, vielleicht auch wegen der Hitze sehr angespannt, so dass es zu kleinen Unregelmäßigkeiten bis Hin zu Protesten kam. Dabei wurde festgestellt, dass es in dem bisherigen Regelwerk immer noch „Grauzonen“ gibt. Deshalb hat die Modellflugkommission beschlossen, dass unter ihrer Federführung ein überarbeitetes Regelwerk in den Wintermonaten erschaffen wird, welches auf der Frühjahrstagung durch die Vereine verabschiedet werden soll.

Trotz der kleinen Unregelmäßigkeiten war es ein gelungener Wettbewerb. Hier ein Dankeschön an den austragenden Verein, an die bewährte Wettbewerbsleitung unter Führung von Evelyn Höfs.

Auch 2016 soll wieder der nächste Soaring Cup in Düsseldorf stattfinden. Wir freuen uns darauf.

Folgende Ergebnisse wurde an diesem Sonntag erreicht:

Jungendwertung:

  1. Platz                Max Finke
  2. Platz                Tim Schindler
  3. Platz                Tim Baum

Seniorenwertung:

  1. Platz                Dieter Rybold
  2. Platz                Olaf Starmanns
  3. Platz                Jörg Vogelsang

Edelseniorenwertung:

  1. Platz                Hans-Gerd Schürmann
  2. Platz                Wolfgang Höfs
  3. Platz                Udo Dressel

 Text: Reinhard Streisel

Bildunterschrift:
Hinten von links: Udo Dressel, Hans-Gerd Schürmann, Dieter Rybold, Jörg Vogelsang, Wolfgang Höfs
Vorne von links: Tim Baum, Tim Schindler, Olaf Starmanns, Max Finke

Hitzeschlacht zur Deutschen Meisterschaft in NRW Heinsberg/Karken

Auch in diesem Jahr konnte die Deutsche Meisterschaft für F2B und Mini-Team-Race in NRW ausgetragen worden. Der Karkener Verein stellte seinen fesselfliegenden Mitgliedern (immerhin 4) seinen Modellflugplatz für das Wochenende zur Verfügung. Von hier aus ein grosses Danke schön an den MC Karken 1972 e.V. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren vom LSV Phoenix e.V.IMG_3146(1)

Schon bei den Vorbereitungen machte uns die Hitze zu schaffen. Eine Erleichterung, dass uns die Bundeskommission Modellflug des DAeC sehr schnell und unbürokratisch bei der Beschaffung eines neuen Kreidewagens geholfen hat. Bisher haben wir uns immer einen leihen müssen der nicht richtig funktionierte oder haben die Kreise mit Plastikflaschen die mit Kreide gefüllt waren markiert. Das war immer sehr mühselig, zeitraubend und nicht gerade rückenschonend. Vielen Dank an dieser Stelle an Uwe Schönlebe und Michael Thoma.

Da wir wetterbedingt IMG_3165nicht unter Zeitdruck standen, konnten wir den Start auf gemütliche 10.00 Uhr legen. Punktrichter waren alle da, dachten wir bzw. ich. Klaus Kosmalla seines Zeichens, Punktrichter, Gutachter, Kommissionsmitglied im Landesverband, Vereinsfeuerwehr, wollte doch tatsächlich als Teilnehmer kommen. Das habe ich im Vorfeld komplett ignoriert und habe ihn einfach auf seinen Punktrichterstuhl gesetzt. Gewehrt hat er sich nicht wirklich und erfahren, dass er gar nicht punktrichten wollte habe ich es erst, wie der erste Durchgang fast durch war. Da war es dann sowieso zu spät um noch eine Alternative zu suchen. Aber Klaus wäre nicht Klaus, hat sich seinem Schicksal ergeben und das Wochenende mit uns gemeinsam durchgezogen. Ich verspreche hier hoch und heilig, demnächst werden eindeutige Absprachen getroffen. Bitte entschuldige Klaus.

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Es war das bisher heißeste Wochenende in NRW. Wir hatten Temperaturen bis 40°, teilweise eine echte Quälerei. Haben wir sonst die Jahre geschimpft, zu kalt, zu nass, zu windig. War es jetzt einfach nur heiß. Aber trotzdem wurde unermüdlich geflogen. Am Samstag wurde es dann pünktlich zum Abendessen etwas kühler. Bei Pizza und Freibier konnte man den Abend dann gemütlich ausklingen lassen. Am frühen Sonntag morgen hat ein Gewitter für weitere Abkühlung gesorgt, aber nur so lange bis die Sonne komplett durchkam und wir zwar jetzt etwas geringere Temperaturen hatten, aber dafür das Gefühl hatten in einer Sauna zu stehen. Nächstes Jahr sind wir hoffentlich wieder in Schwalmtal, vielleicht bekommen wir zum Ausgleich dann unser Wunschwetter, 20 Grad leichte Bewölkung und ein Hauch von Wind.

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Für den, normaler Weise kleinen Wettbewerb hatten wir doch noch 16 Kunstflugpiloten am Start, davon 13 die um den Titel des deutschen Meisters kämpften. Christoph Holtermann aus NW, belegte Platz 2, musste seinen Pokal an Richard Kornmeier aus BW, ehemaliger Welt- und Europameister, abgeben. Platz 3 in der deutschen Wertung belegte Frank Wadle. In Mini-Team-Race übernahmen die Kuckelkornbrüder Andreas und Christoph den Platz der besten Dutschen vor Peter Gründel/Michael Feger und Erik Leupold/Klaus Engfer. Alle drei Teams kommen aus Nordrhein Westfalen.IMG_3357b
Außer dieser beiden Klassen wurden aber noch Basic-Carrier, Old-Time-Stunt und die beiden F2B-Beginnerklassen geflogen. Ergebnisse und Fotos gibt es auf www.fesselflug.eu
Rückblickend war es wieder ein gelungener Wettbewerb. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern bedanken, die teilweise spontan eingesprungen sind, wenn es mal knapp war. Aber ganz besonders an das „Stammpersonal“ auf die ich mich als Mitorganisator dieses Wettbewerbs 100 %ig verlassen kann. Wie in jedem Verein sind das nicht viele, aber ohne diesen harten Kern könnten wir keinen Wettbewerb ausrichten. Vielen Dank dafür. Vielen Dank an die Punktrichter, gewollt oder „ungewollt“, und zum Schluss, Danke an die Teilnehmer die uns immer wieder zu unseren Wettbewerben kommen.

 

Deutsche Freiflug Modellflugmeisterschaft 2015

Mitte September fand im Feilenmoos bei Manching die Deutsche Meisterschaft statt. Nachdem die Hubschrauber ihre Trainigsflüge auf dem Fallschirmabwurfplatz beendet hatten, wurde um 16 Uhr der Wettbewerb der Klasse F1A ( Segler) eröffnet.

Geflogen wurden drei Runden, wobei in der dritten Runde die Maximalflugzeit von drei auf vier Minuten erhöht wurde. Da das Gelände um 20 Uhr geräumt sein musste, wurde der Wettbewerb am Samstag morgen um 8 Uhr fortgesetzt.Bernd_Christopher Platz 2 und 3

Auch hier wurde in der thermiklosen Zeit mit erhöhter Flugzeit begonnen. Nach der siebten Runde standen acht Teilnehmer mit maximal Zeit im fünf Minuten Flyoff, das dann am Abend ebenfalls in thermikloser Zeit stattfand. Nach dem ersten Flyoff über fünf Minuten blieben nur zwei Piloten übrig. Bernd Hönig aus Nordrhein-Westfalen (NRW) und Mario Wächtler aus Sachsen. Das zweite Flyoff gewann dann Mario Wächtler.

Rang drei belegte Christopher Thom, ebenfalls NRW. Die Nordrheinvandalen mit Burkhard Müller,

Christopher Thom und Bernd Hönig belegten in der Teamwertung Rang drei.

Zwischenzeitlich starteten die Motorpiloten. Leider frischte der Wind nachmittags auf und ging quer zum schmalen Gelände, so dass nicht geflogen werden konnte. Sonntag früh ging es leicht verspätet mit den Motorpiloten weiter. Hier konnten sich ebenfalls zwei NRW Teilnehmer, Peter Mönninghoff und Kai Lammersmann für das erste Flyoff qualifizieren. Hier wurde wegen der späten Zeit direkt auf sieben Minuten gestochen. Ein zweites Flyoff konnte nicht mehr geflogen werden, da es zu dunkel wurde. So wird mit Peter Mönninghoff und drei weiteren Piloten die Meisterschaft in der Eifel bei dem Ranglistenwettbewerb ausgeflogen.

Das F1B Team mit Peter Mönninghoff, Michael Seifert und Hubert Pietzko hat die Goldmedaille sicher nach NRW gebracht.

Bernd Höing, Sportreferent

 

Schülerfluggemeinschaften aufgepasst!

Schülerfluggemeinschaften im Modell- und/oder Segelflug, die mit einem Mitgliedsverein des AEROCLUB NRW kooperieren, können für ihre/n Leiter/in einen Antrag auf Gewährung einer Aufwandsentschädigung stellen.

Der Antrag muss durch den/die Schulleiter/in bzw. bei Ersatzschulen durch den Schulträger über den zuständigen Ausschuss für den Schulsport an den Landessportbund NRW gerichtet werden. Der Online-Antragszeitraum für das Schuljahr 2015/16 läuft vom 8. Juni bis zum 2. September 2015. Weitere Informationen gibt es im Bereich Schule und Fliegen unter der Rubrik Schülerfluggemeinschaften – Finanzierung. Merkblätter, Formulare und Hinweise zum Verfahren gibt es hier.

Förderung der Übungsarbeit auch für Modellflugvereine abrufbar!

Der Modellflug hat die Anerkennung der Gemeinnützigkeit laut Katalog der Gemeinnützigen Zwecke (§ 52 Abs.2 AO) erhalten.

Was bedeutet das konkret für unsere Modellflugvereine, die ja bisher von der sogen. „Übungsleiterpauschale“ ausgenommen waren?
Ihr dürft jetzt genauso wie alle anderen Luftsportsparten für die Arbeit eurer Trainer, Betreuer etc. Gelder über den LSB beantragen!

Was muss ich tun?
Ab dem 01. März könnt ihr das Antragsformular und die Förderrichtlinien des Landessportbundes
HIER abrufen. Antragsjahr ist das Kalenderjahr. Im Hinblick auf eine reibungslose organisatorische Abwicklung des Förderverfahrens und zur Sicherstellung einer fristgerechten Auszahlung der Zuwendung gemäß Nummer 7.3 dieser Richtlinie ist der Antrag beim Landessportbund NRW, Postfach 10 15 06, 47015 Duisburg, bis zum 31.05. des Antragsjahres einzureichen. Der Antrag kann schriftlich mit einem Antragsformular oder online auf der Homepage des Landessportbundes, www.lsb-nrw.de, gestellt werden.

Warum ist das jetzt möglich?
Dieser Möglichkeit ist ein langer „Kampf“ voraus gegangen. Viele ehren- wie hauptamtliche Mitarbeiter haben sich für euch in Politik und Verwaltung eingesetzt, um diesen Erfolg zu ermöglichen.
Das mag alles recht unscheinbar klingen, ist aber extrem wichtig für das Selbstverständnis und die Anerkennung eurer/unserer Vereinsarbeit in Politik und Gesellschaft.

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