Dürener Schüler messen sich beim Papierfliegerwettbewerb

Die Schülerfluggemeinschaft Düren hat ihren Papierfliegerwettbewerb veranstaltet. Bei dem jährlichen Event in der Sporthalle des Stiftischen Gymnasiums in Düren duellieren sich Schüler der Jahrgangstufen 5 und 6 mit ihren selbst gebastelten Flugobjekten unter anderem im Dauer- und Streckenflug.

Welcher Papierflieger fliegt am weitesten? Welcher bleibt am längsten in der Luft? Dies waren nur zwei von vielen spannenden Fragen, die am Freitag, 18. März in der Turnhalle der Dürener Schule beantwortet werden sollten. Dort hatten sich zahlreiche Schüler zu dem mittlerweile schon traditionellen Wettfliegen versammelt. Denn es war bereits das 31. Mal, dass die Schülerfluggemeinschaft der Luftsportabteilung des PSV Köln und des Stiftischen Gymnasiums zu der Veranstaltung einlud.

19,10 Meter und 4,5 Sekunden - die besten Ergebnisse im Strecken- und Dauerflug. Foto: Jenny Conzen

19,10 Meter und 4,5 Sekunden – die besten Ergebnisse im Strecken- und Dauerflug. Foto: Jenny Conzen

Im Streckenflug flog der weiteste Flieger mit 19,10 Metern fast einmal quer durch die Sporthalle. Die längste Flugzeit im Dauerfliegen lag bei 4,5 Sekunden. Während es in diesen Kategorien in erster Linie darum geht, dass die Papierflieger flugtauglich sind, ist in der Kategorie „Originellstes Modell“ vor allem Kreativität gefragt. Hier haben die Schüler die Aufgabe, ein möglichst ausgefallenes Flugobjekt zu basteln.

Und auch in diesem Jahr ging es wieder durchaus phantasievoll zu. Ein etwa ein Meter langer, blau-gelber Zeppelin mit dem Schriftzug „LuftStift“, ein aus einem Maiskolben und Spaghettis gebasteltes Flugzeug oder ein bunter Schmetterlingsflieger waren nur einige der originellen Flugobjekte. Die Sieger des Wettbewerbs dürfen sich nun auf einen Flug mit einem erfahrenen Piloten in einem „echten“ Segelflugzeug auf dem Flugplatz Dahlemer Binz in der Eifel freuen.

Der Papierfliegerwettbewerb soll jüngeren Schülern die Möglichkeit bieten, den Flugsport auf spielerische Weise näher kennenzulernen. Die SFG Düren, die sich federführend um die Organisation kümmert, gibt es seit 1971. Schüler ab 14 Jahren können dort das Segelfiegen erlernen.

In Blomberg wird Segelfliegen zum Schulsport

Die Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost und das Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg wollen das Segelfliegen zum Schulsport machen. Dazu gründeten beide Ende 2015 eine Schülerfluggemeinschaft. Mit einer Kick-Off Veranstaltung stellten Verein und Schule nun das Segelfliegen gemeinsam interessierten Schülern vor.

Die Veranstaltung fand am 14. März in den Räumlichkeiten des Hermann-Vöchting-Gymnasiums (HVG) statt. Viele fluginteressierte Mädchen und Jungen nahmen die Gelegenheit war und informierten sich über das Segelfliegen. Die anwesenden Schüler wurden durch den Schulleiter Karsten Fahrenkamp begrüßt. Mit einleitenden Worten übernahm Dirk Kattermann, 2.Vorsitzender und Fluglehrer des Vereins, die Vorstellung der Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V. (LSG) und des Segelflugsports.

Schüler des Blomberger Gymnasiums besuchten die Kick-Off Veranstaltung. Foto: LSG Lippe-Südost

Schüler des Blomberger Gymnasiums besuchten die Kick-Off Veranstaltung. Foto: LSG Lippe-Südost

Den Schülern wurden die Möglichkeiten, im Rahmen der Schülerfluggemeinschaft eine Ausbildung zum Segelflugpiloten in der LSG am Flugplatz Blomberg-Borkhausen zu durchlaufen, näher erläutert. Unterstützt durch Filmsequenzen aus der Praxis wurde die Faszination des Segelflugs vermittelt. Armin Brennenstuhl, Ausbildungsleiter und Fluglehrer, legte die Vorrausetzungen dar, die angehende Piloten erfüllen müssen. Im nächsten Schritt wurde auf den Ablauf und die Dauer der Ausbildung detailliert eingegangen. Cord Starke, Technischer Leiter und Fluglehrer, erläuterte die Vielseitigkeit des Luftsports.

Im nächsten Schritt wird am 2. April auf dem Flugplatz Blomberg-Borkhausen das erste AIRlebniswochenende der Schülerfluggemeinschaft durchgeführt. Ziel ist es, den Mädchen und Jungen einen Einblick in den Flugbetrieb und das Vereinsleben zu ermöglichen. Höhepunkt des Tages wird dann der erste Start in einem Segelflugzeug der LSG sein.

(Text: Walter Albert, LSG Lippe-Südost)

 

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LSG Lippe-Südost und Blomberger Gymnasium gründen Schülerfluggemeinschaft

Landesprogramm fördert 1000 Sportvereine mit je 1000 Euro

Im Jahr 2016 können Sportvereine für Projekte und Maßnahmen im Ganztagsbereich von Schulen und in Kindertageseinrichtungen wieder eine Förderung von je 1000 Euro erhalten. Auch inklusive Sportangebote werden finanziell unterstützt. Möglich macht dies das Landesprogramm „1000×1000 – Anerkennung für den Sportverein“.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen fördern gemeinsam das Engagement von Sportvereinen im Ganztag von Schulen und in Kindertageseinrichtungen. Neu in diesem Jahr ist, dass über das Landesprogramm „1000×1000“ auch Sportvereine eine Förderung erhalten können, die inklusive Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung initiieren.

Luftsportvereine, die sich aufgrund einer Kooperation im Ganztags- oder Kitabereich oder eines inklusiven Sportangebots für eine Fördersumme von 1000 Euro bewerben möchten, sollten sich kurzfristig mit ihrem jeweils zuständigen Stadt- oder Kreissportbund (SSB/KSB) in Verbindung setzen. Dort erhalten sie weitere Unterlagen und Informationen, wie zum Beispiel die Antragsformulare und die Antragsfristen. Die Anträge müssen ebenfalls beim jeweiligen SSB/KSB eingereicht werden.

Zielsetzung des Landesprogramms „1000×1000 – Anerkennung für den Sportverein“ ist es unter anderem, die Sportvereine zu motivieren, mit Schulen und Kindertageseinrichtungen zu kooperieren oder inklusive Sportangebote zu entwickeln und durchzuführen.

LSG Lippe-Südost und Blomberger Gymnasium gründen Schülerfluggemeinschaft

Die Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost und das Hermann-Vöchting-Gymnasium in Blomberg haben eine Schülerfluggemeinschaft gegründet. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde im vergangenen Dezember unterzeichnet. Der Verein und die Schule hatten bereits vor acht Jahren damit begonnen, gemeinsame Aktionen rund um den Luftsport durchzuführen.

Flugschüler der LSG Lippe-Südost, die ihre Schulzeit gemeinsam am Hermann-Vöchting-Gymnasium (HVG) verbrachten, haben im Jahr 2007 die Möglichkeit erkannt, den Segelflug im Rahmen einer engeren Zusammenarbeit interessierten Schülern näherzubringen. 2008 konnte eine Kooperation zwischen der Luftsportgemeinschaft und der Schule vereinbart werden. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit nahmen Mitglieder der Luftsportgemeinschaft an Projekttagen teil, stellten im Unterricht ihre am Luftsport orientierten Projekte vor und an Projektwochen den Luftsport an der Schule dar. Auch zuletzt wurden zum Beispiel der Physik- und der Erkundeunterricht der Schule von Vereinsseite aus mit Inhalten aus dem Fliegen bereichert.

Blombergs Bürgermeister Klaus Geise, Schulleiter Karsten Fahrenkamp und Walter Albert, 1. Vorsitzender der LSG Lippe-Südost unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Brink Medien

Blombergs Bürgermeister Klaus Geise, Schulleiter Karsten Fahrenkamp und Walter Albert, 1. Vorsitzender der LSG Lippe-Südost, unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Foto: Brink Medien

Am 8. Dezember 2015 wurde nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die weiterführende Zusammenarbeit des Vereins und des Gymnasiums festschreibt und vertiefen soll. Die Vereinbarung wurde von Schulleiter Karsten Fahrenkamp, dem 1.Vorsitzenden der LSG Lippe-Südost, Walter Albert, und dem Vertreter der Stadt Blomberg als Schulträger, Bürgermeister Klaus Geise, unterzeichnet.

Segelflug wird zum Schulsport

Als zukunftsweisender Weg der Zusammenarbeit wurde die Bildung einer Schülerfluggemeinschaft vereinbart. Damit wird am Hermann-Vöchting-Gymnasium für flugsportbegeisterte Schüler der Segelflug zum Schulsport. Die Luftsportgemeinschaft ist im Rahmen der Kooperation für die Durchführung des Schulsportes bei der Ausbildung der Schüler zu Luftfahrzeugführern verantwortlich. Dabei garantiert der Verein eine fundierte Ausbildung und stellt dazu seine Einrichtungen, das Fluggelände, die Segelflugzeuge und notwendige Geräte zur Verfügung. Die Fluglehrer der Luftsportgemeinschaft kümmern sich um die praktische und theoretische Ausbildung. Die Schirmherrschaft über die Schülerfluggemeinschaft übernehmen Bürgermeister Klaus Geise und Ursula Hahne-Eichhorn, erste stellvertretende Bürgermeisterin von Blomberg.

Für Mitte März planen Schule und Vereine eine Kick-Off-Veranstaltung , unter anderem mit 15-minütigen Demo-Unterrichtseinheiten rund ums Fliegen.

(Text: Walter Albert, LSG Lippe-Südost)

Drittes Protektorentreffen durchgeführt

Der Ausschuss Luftfahrt und Schule (ALuS) hat im Rahmen des Luftsporttages NRW sein jährliches Protektorentreffen durchgeführt. Inhaltlicher Schwerpunkt der einstündigen Veranstaltung waren Fördermöglichkeiten für Vereine bei Kooperationen mit Schulen.

Unter der Leitung seines Vorsitzenden Jürgen Landau hatte der ALuS die Protektoren der Schülerfluggemeinschaften und alle weiteren Interessierten aus den Mitgliedsvereinen eingeladen, um Erfahrungen und Ideen rund um das Thema „Kooperationsmöglichkeiten zwischen Verein und Schule“ auszutauschen.

Zum Einstieg gab es einen kurzen Vortrag von Nina Heithausen, Referentin „NRW bewegt seine KINDER!“ beim Aeroclub NRW, über Möglichkeiten, wie Vereine gemeinsame Kooperationsaktionen mit Schulen finanzieren und dafür Fördergelder erhalten können. So haben Leiter von Schülerfluggemeinschaften grundsätzlich die Möglichkeit, eine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit zu erhalten. Der Antrag hierfür muss durch die kooperierende Schule gestellt werden. Mehr Informationen dazu gibt es im Bereich „Schule und Fliegen“ in der Rubrik „Schülerfluggemeinschaften – Finanzierung“.

Ebenfalls im Auge behalten sollten die Luftsportvereine das Landesprogramm „1000×1000 – Anerkennung für den Sportverein“. Grundsätzlich werden hiermit Maßnahmen gefördert, die über die normale Vereinstätigkeit hinausgehen. Der Förderschwerpunkt wird jedes Jahr durch das für Sport zuständige Landesministerium festgelegt. Der Antrag wird vom Verein bei seinem jeweiligen Stadt- bzw. Kreissportbund gestellt. Den Beginn der Antragsfrist für das Jahr 2016 gibt der Landessportbund NRW unter folgendem Link (siehe Punkt „Fördermöglichkeiten für Vereine, Programm- und Projektpartner sowie ehrenamtlich Tätige im organisierten Sport“) bekannt: http://www.lsb-nrw.de/service/foerderungen/

An den Kurzvortrag schloss sich eine Diskussionsrunde an, bei der die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschten und von bereits durchgeführten Kooperationsaktionen, wie Segelflug-Projektwochen, Arbeitsgemeinschaften zur Theorie und Praxis des Fliegens oder der Übernahme von Schulstunden im Regelunterricht durch Fluglehrer berichteten. Weitere Kooperationsbeispiele zwischen Verein und Schule im Luftsport gibt es hier.

Das Protektorentreffen fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge statt und konnte wiederholt eine ansteigende Teilnehmerzahl verbuchen. 18 Vertreter aus 14 verschiedenen Vereinen besuchten die Veranstaltung.

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