Einladungen der Sportfachgruppen am Luftsporttag

Hier findest du die Einladungen der Sportfachgruppen:
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24. Deutsche Meisterschaft im Ultraleichtfliegen vom 9. bis 12. Mai 2013 in Gelnhausen

Informationen zu den kommenden Deutschen Meisterschaften im Ultraleichtfliegen sowie das Anmeldeformular findet ihr hier:

Sicherheit

Sicherheit macht Spaß…und Spaß gibt’s nicht ohne! Es ist so leicht gesagt: „Sicherheit steht bei uns, den UL-Fliegern, ganz oben an“!

… das muss jedoch auch konsequent und mit unnachlässiger Ernsthaftigkeit gelebt, kontinuierlich überprüft und weiter entwickelt werden. Wir wollen zukünftig an dieser Stelle versuchen, sicherheitsrelevante Informationen weiter zu geben, theoretische aber auch praktische Fortbildungen zu organisieren, anzubieten oder zugänglich zu machen. Nun, dabei muss das eine oder andere Rad nicht neu erfunden werden; es gibt eine große Zahl – auch aktueller – Informationen, die an anderer Stelle bereits vorgehalten werden. Auf die Arbeit der BfU z.B., die wieder mit der Bearbeitung von UL-Unfällen betraut ist, werden wir einfach verlinken. Hier, aber auch was die Konzeption von Aus- und Fortbildung angeht, sind wir auf die UL-Gemeinde zwingend angewiesen; hier also die Bitte um entsprechende Unterstützung und Hinweise. Zudem werden wir probeweise eine Abteilung „Graue Informationen“ einführen. Damit sind solche Informationen gemeint, die vorhanden, aber aus welchen Gründen auch immer nicht zeitnah veröffentlicht werden können, gesicherte Informationen, die man nur schwer erschließen kann etc.
Damit ist keine Rubrik „Gerüchteküche“ gemeint! Allerdings werden wir hier auch hartnäckige sicherheitsrelevante „Gerüchte“ veröffentlichen, wenn die entsprechend verantwortlichen Hersteller z.B. nach Rückfrage nicht in angemessener Zeit und gehaltvoll Stellung nehmen.

Hier gibt´s aufschlussreiche Bulletins/Statusberichte/Untersuchungsberichte

Wie agiert man bei einem Flugunfall oder einer schweren Störung? (LuftVO §5 und FLUUG §2)

Sind bei einem Unfall oder einer Störung, Personenschäden oder schwere Beschädigungen an einem Luftfahrzeug (einschließlich Luftsportgeräte/UL´s) enstanden, muss der Vorfall unverzüglich der nächstgelegenen Polizeidienststelle gemeldet werden. Diese leitet die Anzeige an die BfU und an die Flugsicherung weiter. Soweit kein Personenschaden oder sonstige Drittschaden entstanden ist, wird i. d. R. darauf verzichtet, die Polizei einzuschalten. Statt dessen ist jedoch eine unmittelbare Meldung an die BFU (auch online möglich) durch den Piloten oder Halter und den örtlichen Flugleiter notwendig. Das heißt die BfU wird zwingend über zwei Kanäle informiert. Eine 72-Stundenfrist ist hier das maximale Zeitfenster. Der Halter des Luftfahrzeuges ist zudem verpflichtet, auf Verlangen der BfU zur Vervollständigung der Meldung einen ausführlichen Bericht innerhalb von 14 Tagen vorzulegen. In allen Fällen dürfen nach einem Unfall das Luftfahrzeug und die Spuren der Störung erst dann beseitigt werden, wenn die BfU die Genehmigung dazu erteilt hat.
Unfallmeldung Blankoform §5 LuftVO

Sicherheitsalarm und LTA für Rotaxmotoren

Näheres ist unter 1. LTA und 2. LTA und 3. LTA veröffentlicht.

Sicherheitsalarm und LTA für die CTSW!

Näheres ist unter LTA10-002_1.pdf und SA-LTUL-CTSW-04-en.pdf nachzulesen! Der Statusbericht der BFU dazu ist hier veröffentlicht.

Graue Information

Fliegen – Ultraleichtflug

Flugplanung

Flugplanformular

Formale Bedingungen

Flugplanungsprogramm

Abkürzungen für Geschwindigkeiten aus dem Flughandbuch

Gewichtsberechnung

Wetter

Deutscher Wetterdienst

Metar-Reader

Neuer GAFOR zum 05. November 2008

Ausland

…mal Grenzen überschreiten

new.meteo.pl

Wettbewerbe – Ultraleichtflug

Warum überhaupt an Wettbewerben teilnehmen?

Dafür gibt es viele, sehr individuelle Gründe. Für manchen geht es um (gesunde) Konkurrenz mit anderen, im Team oder auch allein. Für andere ist es der Reiz, Überland zu fliegen, die eigenen Grenzen zu erweitern, andere, gleichgesinnte Menschen unterschiedlichster Provenienz zu treffen und kennenzulernen. Völlig unabhängig von diesen Motiven gibt es kaum einen besseren Weg, die eigenen fliegerischen Fähigkeiten systematisch zu entwickeln und zu verbessern sowie die Leistungsfähigkeit des benutzten Fluggerätes aber auch dessen Grenzen kennenzulernen.

Wettbewerbsflieger werden/sind bessere Flieger, sind sicherere Flieger! …geht es doch nicht um Stunts oder Materialbelastungstests, sondern um präzise Navigation, sauberstes Fliegen und meisterliches Landen – also um alles, was man ohnehin tut, nur etwas besser, trainierter und sicherer.

Wettbewerbsflieger sind Sonder-Botschafter der UL-Szene! Stellen sie doch ein herausragendes Marketingelement bei der Werbung um Mitglieder und die Gunst der öffentlichen Meinung der Wettbewerbsflieger dar.
Wettbewerbsflieger sind Vorbilder für unseren Nachwuchs, sie tragen diese Verantwortung ganz bewusst.

Ist Wettbewerbsfliegen nicht gefährlich?

Eigentlich nicht! Gerade Nachwuchswettbewerbe, aber auch (inter)nationale Veranstaltungen werden selbstverständlich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen betrieben, geht es doch nicht darum abzuschrecken, sondern darum, für den UL-Sport zu werben und Neulinge an den Sport heranzuführen.

So wird z.B. gewöhnlich bei Ökonomiewettbewerben mit einer Restspritmenge gearbeitet, die es dem Piloten erlaubt, bei einer Fehlkalkulation sicher zum Platz zurückzukehren. Bei Ziellandungen wird mit Motorleerlauf (statt -stop) gearbeitet, so dass die Möglichkeit eines go-around sicher gegeben ist.

Bei vorhergesagten schlechtem Wetter (Windgeschwindigkeiten, Böigkeit, Gewitter, etc.) wird der Wettbewerb natürlich ausgesetzt oder abgebrochen und letztlich obliegt die Entscheidung natürlich bei dem Piloten selbst.

Benötige ich spezielles, teures Material?

Das gerade eben nicht! Wettbewerbe sind offen für jeden, der ein legales Ultraleichflugzeug fliegt (FAI_sc10_08) und mindestens 50 Stunden als PIC nach Schein absolviert hat und über eine FAI-Sportlizenz verfügt (über den Landesverband gegen eine kleine Gebühr zu beantragen).
Viele der modernsten Geräte haben z.B. bei Kurzstart- und Landewettbewerben sogar deutliche Nachteile gegenüber so manchem Oldtimer, die allerdings in anderen Wettbewerbsaufgaben auszugleichen sind. Dies gilt auch für „betagte“ Geräte. Die Anlage der Wettbewerbsaufgaben, die Mischung z.B. von Geschwindigkeits- und Ökonomieteilen lässt praktisch jeden Gerät eine gute Chance.
…und wenn man nicht selber fliegen will, es gibt hinreichend spannende Aufgaben als Navigator in den Doppelsitzerklassen oder Marshal bei der Wettbewerbsabwicklung!

Wie fange ich das Wettbewerbsfliegen an?

Im Moment versuchen wir in Deutschland wieder eine neue Wettbewerbslandschaft ins Leben zu rufen. Wenn ihr Interesse habt oder zunächst einmal euer Informationsbedürfnis befriedigen wollt, wendet euch bitte an eure UL-Referenten im zuständigen Landesverband. Selbst wenn wir in Deutschland auf absehbare Zeit noch keine eigenen Wettbewerbe auf die Beine stellen können, gibt es Möglichkeiten bei unseren Nachbar, in Tschechien z.B. an deren Wettbewerben gleichberechtigt teilzunehmen und dort schnell und effizient von vielen hervorragenden Wettbewerbsfliegern zu lernen.

Also: dann mal ran!

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