600 kg – Kampf um klare UL-Zuladung

Der Paukenschlag hat gesessen: die Ankündigung kurz vor der Aero, europaweit für eine andere Gewichtsgrenze bei Luftsportgeräten zu kämpfen, ist wichtiges Gesprächsthema in der Szene.

Mittlerweile haben sich dem Vorstoß des Deutschen Ultraleichtflugverbandes (DULV) und der europäischen UL-Herstellervereinigung LAMA auch die Bundeskommission Ultraleichtflug (BUKO UL) im DAeC und einzelne Hersteller angeschlossen. Den Initiatoren geht es in erster Linie darum, die UL-Fliegerei aus der zunehmenden Illegalität herauszuholen. Nahezu alle heute in Deutschland stückgeprüften Dreiachser-ULs sind mit einem Besatzungsmitglied und etwas Sprit am maximalen Abfluggewicht.

„Das kann nicht so weiter gehen“, sagt Jo Konrad, Vorsitzender des DULV. Deshalb macht er sich für die Kombination aus 600 kg Abfluggewicht und 350 kg als oberste Grenze für das Leergewicht stark und fügt hinzu: „Wir wollen keine schweren Flugzeuge, sondern wir brauchen eine sichere Zuladung.“ Wolfgang Lintl, Vorsitzender der BUKO UL ergänzt: „Alles über 350 kg löst die Probleme nicht.“

Doch die Wünsche der UL-Vertreter sind das Eine, die Umsetzung etwas Anderes. Momentan wird eine intensive Lobby-Kampagne vorbereitet, denn zunächst gilt es, das Europäische Parlament zu überzeugen. An kürzfristigen Lösungen ist vorläufig nicht zu denken. Sollte es zu der angestrebten Rahmenreglung durch die EASA kommen, und die Mitgliedsstaaten diese auch umsetzen, dann wird es zu einem erneuten Aufschwung der UL-Fliegerei kommen, so sind sich Konrad und Lintl sicher.

Quelle: DULV/DAeC BUKO UL

Werner Höhn auf der UL-Cheffluglehrer in Leverkusen verabschiedet

Am 16. Mai veranstaltete das UL-Ausbildungsteam des AEROCLUB | NRW seine Cheffluglehrertagung. Bei besten Flugwetter nutzten viele die Möglichkeit mit dem Flugzeug anzureisen. Ein volles Programm zum Thema Ausbildung erwartete die Teilnehmer.

Zum letzten Mal in seiner Funktion als Landesausbildungsleiter für Ultraleichtflug (UL) begrüßte Werner Höhn die Teilnehmer und übergab den Stab an seinem designierten Nachfolger, der derzeitige Bundesausbildungsleiter für UL, Volker Engelmann.

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Sommertour UL-/Motorflug gestartet

Nach einem FlyIn in Schmallenberg Rennefeld, bei dem die Gruppe durch den Präsidenten des AEROCLUB | NRW, Stefan Klett, verabschiedet wurde, machten sich die 14 Flugzeuge auf den Weg nach Donauwörth.

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UL-Fluglehrer bilden sich fort

Die Motor- und Ultraleichtflugkommission war bis zum Beginn der Flugsaison schon sehr aktiv. So wurde vom 10. bis 14. März in Oerlinghausen ein Theorielehrgang für Fluglehrerassistenten durchgeführt, bei dem in einem ersten von zwei Teilen in fünf Tagen methodisch-didaktische Grundlagen gelehrt wurden.

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27. Deutsche UL-Meisterschaften

Die 27. Deutschen Meisterschaften im Ultraleichtflug finden vom 5.-8. Mai 2016 im oberschwäbischen Tannheim statt.

Nach NRW, Bayern und Hessen gastiert der Wettbewerb in diesem Jahr in Baden-Württemberg – und hat erneut einiges zu bieten: Navigationsflüge, Auffinden von Geländepunkten, Ziellandungen und vieles mehr. Anspruchsvolles Fliegen auf höchstem Niveau garantiert Spannung für Teilnehmer wie Zuschauer.

Die ambitionierten Piloten müssen die von Aufgabendesigner Ernst Graf entworfenen Kreisbögen und Figuren präzise abfliegen und dabei vorgegebene Geschwindigkeiten über Grund möglichst exakt einhalten. Bei den schwierigen Aufgaben helfen nur Talent und Training. Denn auf die heute lieb gewonnene Hilfe durch GPS-Systeme müssen die Teams verzichten. Vorhandene Navigationsgeräte, aber auch Navihilfen in Smartphones werden vor dem Start versiegelt, geflogen wird mit den traditionellen Navigationsmitteln Karte, Kompass und Stoppuhr sowie dem geschulten Blick aus dem Cockpit.

Besonders spannend gestaltet sich die Disziplin der Ziellandungen. Hier wird nach Überflug des 100 Meter langen Ziellandesfeldes in selbst gewählter Höhe eine verkürzte Platzrunde ohne Motor bis zur Landung fortgesetzt und der Aufsetzpunkt des Hauptfahrwerks sollte möglichst nah am Anfang des Landesfeldes liegen. Dies bringt viele Punkte, ein weiter entferntes Aufsetzen entsprechend weniger. Ein Landen vor dem 100-Meter-Feld wird gar mit 0 Punkten bestraft.

Mindestens genauso spektakulär dürfte der Wettbewerb des Kurzstarts über ein Flatterband werden, eine Herausforderung, auf die Piloten im Fliegeralltag nicht treffen.

Entsprechend vorbereitet werden die Teams in den täglichen Briefings durch Wettbewerbsleiter Michael Kania und Schiedsrichter Robert Mair.

Das Teilnehmerfeld setzt sich aus „Wiederholungstätern“ und Neustartern zusammen, wobei beide erfahrungsgemäß Chancen auf die Podiumsplätze haben. Ein gutes Abschneiden bei den Deutschen UL-Flug-Meisterschaften ermöglicht die Teilnahme an internationalen Wettbewerben.

Teilnehmer und Interessierte können sich über die Deutschen UL-Meisterschaften und weitere Wettbewerbe informieren bei Wolfgang Lintl (wolfgang.lintl@t-online.de) oder bei Michael Kania (kania.michael@tutanota.com).

Die Ausschreibung zur Deutschen UL-Meisterschaft 2016 findet man unter http://www.daec.de/sportarten/ultraleichtflug/wettbewerbe/

Anmeldungen müssen schriftlich bis zum 1. April 2016 abgegeben sein.

Quelle: DAeC, Bundeskommission Ultraleichtfliegen

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