Motorflug

Freiheit, die ich meine

Völlig losgelöst mit Motorkraft über den Dingen schweben. Einsteigen, die Kabinentür schließen, den Motor starten und nach einigen hundert Metern Rollstrecke mühelos abheben. Entfernungen schrumpfen lassen, Grenzen überwinden, Länder kennenlernen.

Motorflugzeug – individuelles Verkehrsmittel und Sportgerät

Motorfliegen ist eine Sportart mit hohem Freizeitwert und eine komfortable Reisemöglichkeit zugleich. Der Motorflug stellt hohe Anforderungen an das Können des Piloten und belohnt mit schnellem Reisen abseits von Staus und überfüllten Flughafenterminals. Das Motorflugzeug ist heute ein individuelles Transportmittel, das größte Unabhängigkeit gewährt.
Für viele Piloten steht der sportliche Aspekt im Vordergrund. Wettbewerbe gibt es in unterschiedlichen Disziplinen: Vom Rallyefliegen bis hin zum Hochleistungssport, dem Kunstflug.

Wege zum Motorflug

Mal kurz zum Baden an die Nordsee! Wenn sich mehrere Clubmitglieder die Flugkosten teilen, ist auch der Urlaub mit dem Sportflugzeug durchaus erschwinglich. Für Mitglieder in einem Verein ist Fliegen preiswerter, weil vereinseigene Flugzeuge genutzt werden. Haltergemeinschaften bieten eine kostengünstige Alternative zum eigenen Flugzeug.

Ausbildung

Mit dem Motorflugzeug kannst du Entfernungen schrumpfen lassen und deine Perspektive verändern. Entdecke neue Orte, erkunde die Welt von oben. Entscheide dich für die Ausbildung zum Motorflugpiloten und erlebe schon während der Ausbildung die Faszination des Fliegens.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Die Ausbildung zum Motorflieger kannst du bereits mit 16 Jahren beginnen, die Lizenz erhältst du mit 17. Weitere Voraussetzung ist deine fliegerische Tauglichkeit, die von einem Fliegerarzt festgestellt wird, ein Sprechfunkzeugnis und ein Erste-Hilfe-Kurs. Das Motorfliegen können Jung und Alt erlernen, stellt jedoch hohe Anforderungen an das Können des Piloten. Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist sind wichtig.
Wenn du bereits eine Lizenz für den Segelflug, das Motorsegeln oder Ultraleichtfliegen besitzt, wird dir ein Teil der Ausbildung angerechnet. Im Verein mit ehrenamtlichen Fluglehrern ist die Schulung preiswerter als in einer kommerziellen Flugschule. Häufig wird dabei mehr Zeit benötigt, da Schulflugzeug und Ausbilder mit anderen Flugschülern geteilt werden. Die Ausbildung im Verein dauert etwa ein Jahr.

Welche Inhalte werden mir in der Ausbildung vermittelt?

Um eine Fluglizenz zu erwerben, sind neben der Praxis auch theoretische Kenntnisse wichtig. Die theoretische Ausbildung zum Motorpiloten beinhaltet sieben Fächer: Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Aerodynamik, Allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen. Die Theorie kannst du dir in deinem Verein oder in einem Fernlehrgang aneignen. Der Umfang der praktischen Ausbildung ist abhängig von der Art der Lizenz, die du erwerben möchtest, und natürlich deinem fliegerischen Talent. Nationale Lizenzen können in der Regel mit geringem Aufwand um die Berechtigung zum Fliegen in anderen Ländern erweitert werden. Die neuen EASA-FCL Regeln werden 2014 eingeführt und die Ausbildungsrichtlinien beeinflussen. Wir werden dich auf dem Laufenden halten.

Sportliche Disziplinen

Die Gründe, sich im sportlichen Wettbewerb zu messen, sind vielfältig. Manch einen reizt der direkte Vergleich mit den weltbesten Piloten und Maschinen. Wieder andere nutzen die Herausforderung, um ferne Länder zu bereisen oder mit Gleichgesinnten eine tolle Zeit zu verbringen. Es gibt wohl kaum einen besseren Weg, dein fliegerisches Können zu steigern, als beim Kräftemessen mit Gleichgesinnten.

Präzisions- und Navigationsflug

Beim Präzisionsflug wird in der Landedisziplin das Flugzeug so exakt wie möglich auf einer markierten Stelle auf der Landebahn aufgesetzt. Jeder Meter Abweichung gibt Strafpunkte. Die Präzision wird durch das fliegerische Können bestimmt. Wind- und Platzverhältnisse müssen berücksichtigt werden.
Beim Navigationsflug wird der Flug theoretisch vorbereitet und die Strecke berechnet. Die vorbereitete Flugstrecke soll so exakt wie möglich abgeflogen werden – ohne technische Hilfsmittel. Auch die Zeit spielt eine entscheidende Rolle. Der Pilot muss im Vorfeld die komplette Flugroute genau berechnen und seinen Flugplan exakt einhalten, um nicht durch zu frühe beziehungsweise zu späte Überflugzeiten oder nicht überflogene Bodenzeichen Strafpunkte zu kassieren. Sieger ist der Teilnehmer mit den geringsten Strafpunkten.
Der Navigationsflug ist dem Präzisionsflug sehr ähnlich. Kleinere Unterschiede gibt es in vereinzelten Punkten der Wettkampfordnung. Der Präzisionsflieger ist Einzelsportler. Beim Navigationsflug arbeiten Pilot und Navigator im Cockpit zusammen.

Kunstflug

Die spektakulärste und gleichzeitig anspruchsvollste Disziplin ist der Motorkunstflug. 
Beim Wettbewerb werden vier Kategorien unterschieden: Sportsmann, Intermediate, Advanced und Unlimited. Die Einsteigerkategorie Sportsman besteht aus verschiedenen Kombinationen von Grundfiguren und Rückenflugpassagen. Negative Lastvielfache werden jedoch nicht geflogen und es gibt kein Rückentrudeln. 
Von Klasse zu Klasse steigen die Anforderungen an Material und Pilot. In der anspruchsvollsten Klasse, der Unlimited, sind alle möglichen Flugkombinationen und Manöver denkbar. Ob nun Freizeit- oder Wettkampfsport, das Flugzeug muss in allen Situationen und Lagen perfekt werden.

Ansprechpartner

Volker Engelmann

Volker Engelmann
Vorsitzender

E engelmann.daec@gmx.de

Placeholder_no_text.svg

Kunibert Ebach
stellv. Vorsitzender

E kuni@ebach.net

Placeholder_no_text.svg

Karlheinz Mertens
Bereich Technik

E kamamertens@t-online.de

Placeholder_no_text.svg

Matthias Gudorf
Bereich Technik

E m-gudorf@versanet.de

Hermann-J. Hante

Hermann-J. Hante
Ausbildungsleiter NRW

E hante@aeroclub-nrw.de

Matthias Podworny

Matthias Podworny
stellv. Ausbildungsleiter NRW
Vizepräsident

E matthias.podworny@t-online.de

Placeholder_no_text.svg

Jan-Felix Götschmann
Vertreter der jungen Generation

E goetschmann@aeroclub-nrw.de

Jahressportflug

Die Motorflug- und die Ultraleichtflugkommission im AEROCLUB | NRW e.V. starten jährlich vom 1. April bis zum 15. Oktober einen dezentralen Motorflugwettbewerb für einmotorige Motorflugzeuge, Hubschrauber, Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge.

Zielsetzung

Mit diesem Wettbewerb soll das gegenseitige Kennenlernen der Luftsportlerinnen und Luftsportler unseres Verbandes und ihrer Heimatflugplätze gefördert werden. Das Einbeziehen von Flughäfen dient als Anregung, sich mit den Lufträumen und den Anflugverfahren vertraut zu machen sowie die Kommunikation mit den Fluglotsen zu trainieren.

Bonuspunkte

Teilnahme am Fly-In des AEROCLUB | NRW e.V.: 10 Punkte

Flug zum AIRLEBNIS der LUFTSPORTJUGEND | NRW: 10 Punkte

Teilnahme am Bergfliegen (alle zwei Jahre): 10 Punkte

Preise

Für die Plätze eins bis drei jeder Klasse winken Preise im Wert von 300, 200 und 100 Euro zum weiteren Ausbau der persönlichen Fliegerfertigkeiten oder zur Ergänzung des Equipments. Die ersten zehn Teilnehmer jeder Wertungsklasse erhalten eine Urkunde. Die Siegerehrung erfolgt im Rahmen des Luftsporttages NRW.

Die Wertungskarte gibt es hier als Download oder kann per Mail bei Hendrik Jaeschke (jaeschke@aeroclub-nrw.de) angefordert werden

Die Regeln

Jede Pilotin, jeder Pilot kann Flüge, die im Zeitraum vom 1. April bis zum 15. Oktober eines Jahres absolviert werden, zum dezentralen Motorflugwettbewerb (Jahressportflug) melden. Als Nachweis hierfür dient der „Flugbuch-Eintrag“ in dieser Wertungskarte samt Bestätigung.

Teilnahmevoraussetzung ist die aktive Mitgliedschaft im AEROCLUB | NRW e.V.

Auswertung

Diese Wertungskarte ist einzureichen in der Geschäftsstelle des AEROCLUB | NRW e.V., Friedrich-Alfred-Straße 25, 47055 Duisburg. Einsendeschluss ist der 31. Oktober des jeweiligen Wettbewerbsjahres.

Die Motorflug- und die Ultraleichtflugkommission werten die eingegangenen Wertungskarten aus und erstellen Wertungslisten nach Punkthöhe. Gewertet wird in der allgemeinen Klasse, der UL-Klasse und in der jeweiligen Juniorenklasse (im Wettbewerbszeitraum bis einschließlich 25 Jahre alt). Bei gleiche Punktzahl entscheidet der Eingang der Wertungskarte in der Geschäftsstelle (Poststempel). Eine Wertung einer Klasse kommt zustande, wenn mindestens drei Teilnehmer je zwölf Punkte oder mehr gesammelt haben.

Die Entscheidung der Kommissionen ist nicht anfechtbar und nicht einzuklagen.

Bewertung

Bewertet werden Landungen auf zugelassenen Geländen, wobei jedes dieser Gelände im Wettbewerbszeitraum nur einmal gewertet wird.

Folgende Punkte werden vergeben:

Landung auf Flughäfen mit Flugverkehrskontrollstelle: je 3 Punkte

Landung auf Plätzen in NRW: je 2 Punkte

Landung auf Plätzen außerhalb NRW: je 1 Punkt

Downloads

Hier finden Sie alle relevanten Downloads. Ob Sie Anträge, Rundschreiben oder einfach nur aktuelles Infomaterial suchen, hier werden Sie fündig.

Allgemein

Sonstige