VON JENS NELLE

Jan Schröjahr ist vom Siegertreppchen nicht zu vertreiben. Beim 10.Sauerländer Doppelsitzersegelkunstflugwettbewerb der Luftsportvereinigung Meschede am 22. und 23.September gewann der Mescheder Lokalfavorit vor Nikolaus Rupp aus Ober-Mörlen und Andreas Brückner aus Bad Sachsa.

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Sportministerin gleitet durch die Luft

Hubertus Huttel und Ministerin Schäfer

Bereits im letzten Jahr folgte die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend und Kultur der Einladung des Aeroclub NRW zu einem Segelflug. Aufgrund schlechten Wetters musste sie jedoch leider auf dem Boden bleiben. Vergangenen Freitag konnte der Flug nun endlich nachgeholt werden. Auf dem Flugplatz Oerlinghausen wurde sie von Präsident Stefan Klett, den beiden Vize-Präsidenten Niko Richartz und Sue Kussbach sowie dem stellvertretenden Geschäftsführer Hermann Hante in Empfang genommen. Auch wenn das Wetter nicht optimal war, konnte sie doch den Flug in vollen Zügen genießen. In die Luft gebracht wurde sie, von unserem erfahrenen Landesausbildungsleiter Hubertus Huttel.

Unterstützung des Landes zugesagt

v.l.: Stefan Klett, Ute Schäfer, Gerd Welland (Vorstand Segelflugschule Oerlinhausen) und Hubs Huttel

v.l.: Stefan Klett, Ute Schäfer, Gerd Welland (Vorstand Segelflugschule Oerlinhausen) und Hubs Huttel

Im persönlichen Gespräch sicherte sie unserem Verband ausdrücklich die Unterstützung des Landes zu und betonte, wie wichtig die Segelfliegerei in der Sportlandschaft NRW sei. Gerade auch für die Jugend. Bietet das Segelfliegen den Jugendlichen doch die Chance vielfältige, besondere Fertigkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen zu gewinnen. Viele tolle neue Eindrücke nahm auch Frau Schäfer mit nach Hause. So auch eine Einladung an Hannelore Kraft. Schon bereits letzte Woche hatte Ministerpräsidentin Kraft unserem Präsidenten persönlich bestätigt, dass auch sie einen Segelflug durchführen möchte. Die Termin-, und Ortsabstimmung hierzu läuft allerdings noch.

VON WOLFGANG HOFMANN

Turda, Rumänien 20. – 25.08.2012

EM F1E Vize-Europameister: Wolfgang Hofmann, Florian Winker, Uwe Sondhauß, Nils Finke, Werner Ackermann, Christian Winker, Nick Finke, Friedrich Wankerl, Alexander Winker

Die Meisterschaften wurden ca. 15 km südlich der Stadt Turda, in den nahezu baumlosen, mit Gras bewachsenen “Bogota Hills“, durchgeführt. In diesen wurde schon 2003 sowie 2007 Weltmeisterschaften sowie 1996, 2000, 2006 und 2010 Europameisterschaften in der Klasse F1E geflogen. Den Startbereich erreichten wir nach einer 2,5 km langen Geländefahrt. Dieser lag auf einem Bergrücken. Die Umgebung ermöglichte Starts in ein weitausladendes, nach Süden geöffnetes, 1,5 km langes zumeist sanft abfallendes und nahezu strauchloses Tal. Die zwei Täler in nördlicher Richtung hingegen waren nicht so weit, durch einen Bergrücken getrennt und teilweise von der Startlinie nicht einsehbar und locker mit Sträuchern bewachsen.

Der Wind kam vormittags aus südlicher und drehte nachmittags auf nördliche Richtung mit Geschwindigkeiten von Winden 0 – 4 m/s. Erheblichen Einfluss auf die Flugergebnisse hatten die unterschiedlichen Thermikverhältnisse sowie die insbesondere am Nordhang zeitweise herrschenden Querströmungen.

Himmel voller F1E Hangflieger

Bei meist strahlend blauem Himmel herrschten Temperaturen von 32 und mehr Grad, die uns das Fliegen und Rückholen der Modelle sehr erschwerten. Das Team und die mitgereisten Helfer arbeiteten erfolgreich Hand in Hand. Alle Modelle erreichten rechtzeitig den nächsten Einsatz und es ging auch kein Modell verloren. Es erwies sich als besonders hilfreich nicht nur per Handy Start und Modellbeschreibungen an die im Gelände verteilten Helfer durchzugeben, sondern auch die Startstelle und den Start selbst per Flagge zu signalisieren.

Im vierten Durchgang des Juniorenwettbewerbes näherte sich eine Regenfront dem Gelände und drehte die Windrichtung in Rückenwind, sodass regelwidrige Bedingungen herrschten. Trotz Complaint und Protest unserer Mannschaft unterbrach der Wettbewerbsleiter den Durchgang nicht, sodass Florian Winker alle Aussichten auf einen Platz auf dem Treppchen nach einem Flug mit starkem Rückenwind von nur 81 Sekunden / 33,75% begraben musste. Die vier anderen Flüge flog er jeweils maximale Zeiten bzw. 100%.

Das Team und seine Helfer haben sich abends immer Zeit genommen, in gemütlicher Runde den Tag abzuschließen und den nächsten Tag vorzubesprechen. So erfolgreich wie dieses Jahr ist das F1E Team schon lange nicht mehr gewesen. Besondere Beachtung findet der zweite Platz der Senioren Mannschaft, die die Österreicher mit nur 1% Vorsprung auf den dritten Platz verwies. Dies tut der Freundschaft beider Mannschaften aber keinen Abbruch.

Siegerehrung der Senioren: Wolfgang Hofmann / TM, Werner Ackermann, Uwe Sondhauß, Friedrich Wankerl

Junioren: 22.August 2012

Einzelwertung: Finke, Nick – Platz – 7 / 451,33% – Winker, Christian – Platz 10 / 442,08% – Winker, Florian – Platz 11 / 433,75%
Mannschaft: Platz 2 ( 10 ) mit 1327,16%

Senioren: 23. August 2012

Einzelwertung: Wankerl, Friedrich – Platz 5 / 493,00% – Ackermann, Werner – Platz 12 / 479,33% – Sondhauß, Uwe – Platz 24 / 440,00%
Mannschaft: Platz 2 ( 14 ) mit 1412,33%

Lange hat`s gedauert: Am 14. September 2012 kam die Zusage persönlich.

Stefan Klett, Aeroclub NRW Präsident und Hannelore Kraft, MP des Landes NRW (Bildquelle: LSB-NRW)

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die 2011 ausgesprochene Einladung des NRW – Luftsportpräsidenten Stefan Klett angenommen und wird einen Segelflug durchführen. Die Orts,- und Terminabstimmung läuft und wird rechtzeitig bekannt gegeben, wenn das Wetter dann mitspielt. Anlässlich einer Sportgala , welche gemeinsam von Landesregierung, Sportstiftung und Landessportbund NRW im Düsseldorfer K21 Ständehaus ausgerichtet wurde, um die erfolgreichen NRW Olympia,- und Paralympicsathleten zu ehren, informierte die Ministerpräsidentin Stefan Klett persönlich von ihrem Wunsch der Einladung folge zu leisten.

Stefan Klett: „ Wir haben bereits viele Segelfluggastflüge mit Ministerinnen und Ministern der verschiedenen Landesregierungen in den letzten Jahren durchgeführt. Die Zusage der Landesregierungschefin, welche dazu ausgesprochen sportaffin ist, ist eine besondere Auszeichnung für den Luftsport und für den Aeroclub NRW eine gute Gelegenheit die Faszination und das breite Spektrum des Luftsports zu demonstrieren!“

Janina Huschle

24 Nachwuchsspringer aus Frankreich und Deutschland, super Organisatoren und Sponsoren, „springbares“ Wetter, ein cooles Absetzflugzeug, kompetente Coaches und Videoleute, leckere Verpflegung, Presseauftritte und ganz viel Spaß am interkulturellen Fallschirmsport!!!

Das sind nur einige Stichworte, um den diesjährigen Leistungslehrgang des Deutsch – Französischen Jugendwerkes (DFJW) zu beschreiben. Ausgetragen wurde dieser am Flugplatz Marl in Nordrhein Westfalen, Deutschland vom 28. Juli 2012 bis zum 04. August 2012 unter der Leitung von Gerhard Währisch.

Ziel dieses Lehrgangs ist es, durch das gemeinsame Interesse zum Fallschirmsport, die interkulturelle Kommunikation zwischen jungen Springern aus Deutschland und Frankreich zu fördern und dabei durch gemeinsames Training und Schulung in Theorie und Praxis den Leistungsstand weiter zu verbessern.

Neben der sportlichen Gemeinsamkeit soll auch der sprachliche Austausch und das Kennenlernen kultureller und wirtschaftlicher Besonderheiten der beiden Nationen vermittelt werden.

Der Teilnehmerkreis bestand dieses Jahr aus 24 deutschen und französischen Nachwuchsspringern im Alter von 17 bis 30 Jahren. Der Leistungsstand reichte vom Schülerstatus bis zum Fortgeschrittenen und vom Formationsspringen über Freefly bis hin zu Freestyle waren viele Disziplinen des Fallschirmsports vertreten. Springerisch konnten die gesteckten Ziele durch konzentriertes Training inklusive konsequenter Vor- und Nachbesprechungen durch die Coaches erreicht werden.

So wurden neben Grundlagentraining im intensiven Einzelcoaching auch Formationen vom 2er RW bis hin zum 12er RW geflogen. Die Formationsgröße wurde jeweils nach Förder- und Leistungsstand jeden Tag variabel gestaltet. Dieses Vorgehen wurde auch im Bereich Freefly genutzt. So gab es kleinere Sitfly-Sprünge, aber auch größere Freefly-Gruppen mit unterschiedlichsten Leistungsständen.

Sehr motivierend war die allgemeine Stimmung in der Gruppe. Jeder arbeitete daran die persönlichen Ziele, wie auch die Gruppenziele zu erreichen. Wohl aber am wichtigsten – neben der Sicherheit – war der Spaß während des ganzen Camps. Die Gesichter nach der Landung sprachen dabei jedes Mal für sich, wie auch die Tatsache, dass es keinerlei Verletzungen in der Trainingswoche gab (lediglich eine glimpfliche Reserve).

Das Thema Sicherheit wurde im Rahmen gemeinsamer Wind-Unterweisungen sowie Wartung unserer Sportgeräte immer wieder aufgegriffen und geschult. Dabei standen vor allem die länderspezifischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vordergrund. So konnten auch Schlechtwetterphasen effektiv genutzt werden.

Ein Anliegen der Coaches war es, uns Jungspringern die Möglichkeiten im springerischen Lebenslauf zu erläutern und die Wege dorthin zu erklären – jeweils in Bezug auf Frankreich und Deutschland. Es wurde allen klar, dass es nur mit konsequentem persönlichen Training wie auch der institutionellen Förderung (wie z.B. im Rahmen dieses Lehrgangs) und Hilfe von Förderern des Sports für den Springernachwuchs in beiden Nationen voran geht. Dies wurde durch den Besuch des Secrétaire Général der FFP, David Roth unterstützt.

Ein weiteres Highlight waren die Dreharbeiten eines Fernsehteams des WDR. In der Sendung „Aktuelle Stunde“ wurde die Bedeutung des Lehrgangs und des Fallschirmsports für die Region Marl hervorgehoben. Während den Dreharbeiten hatten sowohl wir als auch das Fernsehteam großen Spaß.

Hiermit möchte ich mich im Namen des gesamten Teilnehmerkreises bei Gerhard Währisch für die Top-Organsiation und die unermüdliche Aufrechterhaltung des jährlichen Camps bedanken. Besonderer Dank gilt auch unseren super Coaches Frédéric Rami, Andrea Kleinebudde, Ralf Ortmann und Sebastian Koszarek, den Videoleuten und Helfern Rolf Kaden und Daniel Buschek (ohne Euch hätte es die gnadelosen Zeitlupen-Sequenzen nie geben).

Ich freue mich im Namen des Springernachwuchses auf eine Fortführung dieses jährlich stattfindenden Lehrgangs in den kommenden Jahren; Nächstes Jahr in Frankreich.

Blue skies!

Schwabenmetropole mit „Kongress am Park“ freut sich auf Segelflugbegeisterte aus Deutschland und Österreich – attraktives Vortragsprogramm mit ganztägiger Fachausstellung

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Informationen zu den kommenden Deutschen Meisterschaften im Ultraleichtfliegen sowie das Anmeldeformular findet ihr hier:

BERND HÖNIG

Zwei Teilnehmer des Landesverband´s NRW hatten sich für die Freiflugeuropameisterschaften in Italien qualifiziert. Der Jüngste: Christopher Thom ,F1A Pilot von den Luftsportfreunden 2000 Kamen/Dortmund. Der Erfahrene: Michael Seifert, F1B Pilot von den Luftsportfreunden aus Schwelm.

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