Modellflug

Die schönste Nebensache der Welt

Ein Modellflieger hat die Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit eines Uhrmachers, die ruhige Hand eines Chirurgen, die Engelsgeduld eines Verhaltensforschers, das technische Know-how eines Ingenieurs und die Kondition eines Langstreckenläufers. Kein Wunder also, dass sich auch die Hersteller im Flugzeugbau der Kompetenz und Innovationskraft von Modellflugsportlern bedienen.

Selber bauen und starten

In keiner anderen Luftsportart lässt sich die technische Entwicklung so schnell umsetzen wie im Modellflugsport. Die Möglichkeiten der technischen und kreativen Entfaltung beim Bau eines Fluggerätes und die Erfahrung und das fliegerische Gefühl, um ein Optimum aus seinem Modell herauszuholen, machen den spezifischen Reiz des Modellflugsports aus.

Leistungen

Die Modellflugkommission

• hilft einen Verein zu finden
• fördert die Jugendlichen
• unterstützt die Vereine
• leistet aktive Öffentlichkeitsarbeit
• informiert mit Luftsportmagazin
• ist auf Messen präsent
• bietet Rechtsberatung
• bildet Trainer und Übungsleiter aus

Der AEROCLUB | NRW ist Mitglied im

• Deutschen Aero Club
• Fédération Aeronautique Internationale | FAI
• Deutschen Olympischen Sportbund
• Landessportbund NRW

Jeder Mitgliedsverein ist vertreten in dem zuständigen

• Kreissportbund
• Stadtsportbund

Warum sollte ich Mitglied werden?

• damit ich für Modellflug versichert bin
• weil ich zwischen Vereins- und Einzelmitgliedschaft wählen kann
• um Gleichgesinnte zu finden
• damit ich an Veranstaltungen teinehmen kann
• um Teilnehmer an nationalen und internationalen Wettbewerben zu sein

Wo finde ich einen Verein in meiner Nähe?

Es gibt über 80 Modellflugvereine in NRW. Finde einen Modellflugplatz in deiner Nähe, unsere Ansprechpartner helfen dir weiter.

Warum brauche ich eine Versicherung?

Eine normale Haftpflicht-Versicherung deckt den Modellflug nicht ab. Wir bieten gestaffelte Versicherungsstufen für jeden Anspruch. Nähere Informationen zur Versicherung

Was machen wir für unsere Jugendlichen?

Jugendarbeit wird bei uns groß geschrieben. Erfahrene Piloten geben ihr Wissen an die Jugendlichen weiter. Den Großteil unseres Etats investieren wir in die Jugendarbeit. Einmal im Jahr findet ein Modellflugjugendtreffen statt.

F1 – Freiflug

Der Ursprung des Modellfliegens

F1A

Der Pilot muss mit dem Modell an der Leine in ständiger Laufarbeit die Thermik suchen, um es dann im Idealfall in den Aufwind freizugeben.

Wettkampfmodelle bestehen aus High Tech. Carbon und Kevlarfasern. Moderne Modelle verfügen über eine variable Profilgeometrie. Die Thermikbremse ist ein Muss. Im einfachsten Fall gesteuert von einer mechanischen Zeitschaltuhr oder einer neusten Zeitschaltelektronik. Hier ist ein großer Trainingsaufwand nötig um alles passend für den hoffentlich erfolgreichen Flug zu programmieren.

F1E

Diese Modelle steuern mit dem Erdmagneten, der das Modell in die vorgegebene Richtung lenkt. Am Hang werden diese Modelle aus der Hand gestartet.

Hier sind den Erbauern alle Freiheiten gelassen. Kleine wendige Modelle, wenn es windig ist, oder große Superorchideen für ruhiges Wetter.

Hier ist eine genaue Beobachtung des Wettergeschehens sehr wichtig.

F1B

Angetrieben von einem maximal 30 Gramm wiegenden Gummi katapultiert der große Klapppropeller die Modelle bis auf 80 Meter Flughöhe.

Der vor dem Start bis zu drei Meter gedehnte Gummi, wird dann mit 400 Umdrehungen bis an seine Belastungsgrenze
aufgedreht.

Ist der Gummi nach circa 40 Sekunden abgelaufen, klappen die mächtigen Propellerblätter seitlich an den Rumpf und das Modell geht in den Gleitflug.

F1C

Dies sind die größten und schwersten Freiflugmodelle. Die Modellauslegung wird bestimmt vom Hubraum des Motors, der auf 2,5 cm³ begrenzt ist. Der Motor darf nach dem Start des Modells maximal vier Sekunden laufen. Um möglichst große Höhen zu erreichen, kommen auch hier variable Profile und/oder gefaltete Flächen beim Start zum Einsatz. Spektakulär ist, wenn die Gleitfl ugphase beginnt und die Flächen sich zwei- oder gar dreifach auffalten.

F1H

Die kleine Version der F1A Modelle. Sie braucht auch nur 120 Sekunden im Wettkampf zu fliegen. Häufig werden sie von Jugendlichen als Einstieg in den Freiflug genutzt.

Empfehlung

Weitere Informationen rund um den Freiflug findest Du in der Zeitschrift Thermiksense

F2 – Fesselflug

Fesselflug – Was ist das?

Fesselflugzeuge sind Modellflugzeuge, die über zwei Leinen (Höhe und Tiefe) gesteuert werden. Ähnlich einem Lenkdrachen, nur dass die Flugzeuge motorisiert sind und sich aus diesem Grund im Kreis bzw. in einer Halbkugel bewegen.

Warum sollte ich Fesselflug betreiben?

• Gleichgesinnte finden
• Faszination Fliegen erleben
• Jugendliche begeistern
• Teilnahme an nationalen und internationalen Wettkämpfen

Was brauche ich alles?

• Ein Modell, sowie eine Versicherung.
• Erste Unterstützung kann bei Vereinen gefunden werden
• Finde einen Modellflugplatz in deiner Nähe, es gibt 80 Vereine in NRW.

Auch bei den oben genannten Punkten können wir helfen.

Welche Wettbewerbsklassen gibt es?

• F2A Speed
• F2B Kunstflug
• F2C TeamRace
• F2D Combat

In diesen vier Klassen werden alle zwei Jahre Welt- und Europameisterschaften durchgeführt.

weitere Wettbewerbsklassen:
• F2F TeamRace mit Diesel-Silhouetten-Modellen
• F2G Elektro-Speed
• F4B Scale (Naturgetreue Modelle)
• BCD Basic Carrier Deck
• MTR Mini-Team-Race

F3 – Fernlenkflug

Fernlenkflug – Was ist das?

Fernlenkflug umfasst eine Spannweite von Modellen für die Halle mit wenig Gewicht bis zu großen Modellen über 25 kg, die frei im Luftraum gesteuert werden.

Warum sollte ich Fernlenkflug betreiben?

• Gleichgesinnte finden
• Faszination Fliegen erleben
• Jugendliche begeistern
• teilnehmen an nationalen und internationalen Wettkämpfen

Was brauche ich alles?

• Ein Modell, sowie eine Versicherung.
• Erste Unterstützung kann bei Vereinen gefunden werden
• Finde einen Modellflugplatz in deiner Nähe, es gibt 80 Vereine in NRW.

Auch bei den oben genannten Punkten können wir helfen.

Welche Wettbewerbsklassen gibt es?

Wettbewerbe werden für Verbrennungsmotoren, Elektromotoren und Segelflieger ausgetragen.
Dabei wird z. B. Wert gelegt auf:
• Akrobatik
• Dauer
• Geschwindigkeit
• Naturgetreue Nachbauten

Raketenflug

Angewandte Wissenschaft und wertvolles Werkzeug für die technische Ausbildung junger Menschen

Die Raketenflugmodelle werden in der Regel mit einem Raketenmotor angetrieben und haben ein Gesamtgewicht von bis zu 1000 Gramm. Die Herstellung einer flugfähigen Rakete erfordert eine präzise Arbeitsweise. Damit dein Modell wieder unbeschadet am Boden ankommt, gibt es verschiedene Bergungssysteme (z.B. Fallschirme). Deine Arbeit kannst du auch hier auf Wettbewerben testen. Bewertungskriterium ist die, in drei Durchgängen, maximal erreichte Höhe.

Ansprechpartner

IM MODELLFLUG

Reinhard Streisel

Reinhard Streisel
Vorsitzender

E rstreisel@gmx.de

Evelyn Höfs

Evelyn Höfs
stellv. Vorsitzende
F3-Referentin

E wue.hoefs@t-online.de

Bernd Hönig

Bernd Hönig
F1-Referent

E bernd-hoenig@freenet.de

Claudia Kehnen

Claudia Kehnen
F2-Referentin

E fesselflug@gmx.de

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Manuela Bündgen
F5J-Referentin

E manuela.buendgen@freenet.de

Paul Stania

Paul Stania
Raketenflug

E p.stania@online.de

Klaus Kosmalla

Klaus Kosmalla
Geländegutachter

E klaus.kosmalla@dokom.net

Max Finke

Max Finke
Vertreter der jungen Generation

E mad–max1998@hotmail.com

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N. N.
Copter-Referent

E multicopter@aeroclub-nrw.de

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Kai Lammersmann
Jugendreferent

E lammersmann@online.de

Wettbewerbe nach Klassen

Ausschreibungen / Ergebnislisten

2018

29.4. Siegen / Lindenbergpokal / Ergebnisliste
10.6. Düsseldorf / Soaring Cup / Ergebnisliste
23.9. Hemer / Wetterbedingt ausgefallen